Was Konzertbesuche angeht, bin ich, der WebMaster, ein Spätstarter. Aber dann ging es gewaltig auf Tour. Auf ca. 700 Liveauftritte kann ich inzwischen zurückblicken. Viele bleiben unerwähnt, weil die Erinnerung an Besonderheiten fehlt. Die rund 700 Auftritte: fast 200 x Mushroams, über 300 x BLAX/Happy Times, dazu Beathovens, Larry & The Handjive, Sweety Glitter, Status Quo, Queen, Tremeloes, Rubettes, Santana. Dies Tagebuch beschäftigt sich nicht nur rund um die Mushroams oder BLAX/Happy Times, einiges war auch schon vor meiner Zeit. Es ist eher mein kleines persönliches Tagebuch. Trotzdem viel Spaß!

1962 wird eine Skiffle-Group in Bremen gegründet
11.04.1964 die Mushroams werden gegründet
Im Frühjahr 1980 betreten die Mushroams wieder die Bühne
Irgendwann 1980 Uriah Heep in Bremerhaven
01.12.1980 Queen in Bremen
10.05.1984 Barcley James Harvest in Bremen
22.09.1984 Queen in Hannover
Juli 1986 Mushroams spielen in Berlin
13.09.1986 der Mushroams-Fan-Club wird gegründet
1987 erobert BLAX die Bremer Fan-Gemeinde
23.04.1988 Marmelade und Dave Dee in Bremen
1988 der BLAX-FanClub wird gegründet
11.06.1988 Mushroams im Pumpwerk Wilhelmshaven
1988 Cliff Richard in Bremen
1990 100 Jahre Bremer Elektrische
Im September 1990 geht Jochen die Luft aus
Freimarkt 1990 Oldies satt in Halle 5
22.06.1991 BLAX und Mushroams zusammen auf der Bühne
1991 Status Quo in Bremen
10.04.1993 Wolfgang kippt von der Bühne
1993 1. Oldie-Open-Air in Bremen
1993 Cliff Richard in Bremen
1994 Chris Norman in Bremen
1996 Status Quo in Bremen
1997 Sweety Glitter in Bremen
1998 BLAX mit Samba-Truppe
1998 Rolling Stones in Hamburg
1998 Status Quo wieder in Bremen
05.11.1998 Uriah Heep und Nazareth in Bremen
1999 BLAX-Auftritt fällt ins Wasser
17.03.2000 BLAX in Ahaus
09.12.2000 BLAX bringt 2. CD raus
27.01.2001 Die Tenders und Dave Dee
24.03.2001 Kneipenfete
07.04.2001 Quo im Meisenfrei
23./24.05.2001 Jocki feiert Geburtstag auf der Bühne
01.-04.06.2001 Geestefest in Bremerhaven
17.06.2001 AC/DC in Hannover
21.06.2001 Status Quo mal wieder in Bremen
07.-09.09.2001 Höfenfest und Weyhe Total
02.10.2001 Bon Scott im Tivoli
01.03.2002 Sweety Glitter in Delmenhorst
16.03.2002 BLAX wieder in Ahaus
28.09.2002 SLADE in der Music Hall
02.10.2002 Hells Balls feiern 2j. Bühnenjubiläum
11.10.2002 Status Quo startet Tournee in Bremen
25.12.2002 Oldie-Night in der Halle 7
08.08.2003 Stones in Hannover
06.12.2003 Stones-Cover im Meisenfrei
13.12.2003 Torfrock im Pier 2
11.03.2004 A Tribute to Freddie Mercury
01.05.2004 Open-Air in Raderhorst
08.01.2005 Larry & The Handjive feat. Tony Sheridan
22.01.2005 MerQury in der Music-Hall Worpswede
26.02.2005 One Night Of Queen
18.03.2006 One Night Of Queen
21.04.2006 Sweety Glitter im Pam-Pam
28.04.2006 Wild Black Jets feat. Alvin Sturdust
12.10.2006 Status Quo im Pier 2
05.12.2006 Mushroams-DVD wird in Angriff genommen
08.12.2006 Stone im Meisenfrei
31.12.2006 ReCartney im Meisenfrei
11.02.2007 Schlechte Nachrichten
03.04.2007 One Night Of Queen
14.04.2007 Stones-Cover in der Meise
23.06.2007 Genesis in Hannover
14.12.2007 Sweety Glitter in Worpswede
29.12.2007 Oldie-Night im AWD-Dome
31.12.2007 Silvesterfete in der Meise
2008 Kein guter Start für BLAX
23.04.2008 Fury im Pier 2
24.05.2008 Nachruf
28.05.2008 Bon Jovi in Hamburg
01.10.2008 20 Jahre am BLAX-Bass
04.10.2008 Queen & Paul Rodgers in Hannover
09.01.2009 Dave Dee gestorben
Klub 27
31.01.2009 Tina Turner in Hamburg
11.03.2009 AC/DC in Bremen
20.03.2009 (evtl. früher) Platz 1 bei google
27.03.2009 Sweety Glitter in der Music Hall
02.05.2009 Classic Rock Night in Emden
Videostreams von RadioBremen
12.07.2009 Hein Mück ist gestorben
07.08.2009 Willy DeVille ist gestorben
14.08.2009 Les Paul ist gestorben
17.10.2009 Benefiz für MehrSi
23.10.2009 Status Quo in Bremerhaven
11.12.2009 Uriah Heep in der Music Hall Worpswede
26.12.2009 Oldie Night im Pier 2
02.01.2010 Excalibur - A Celtic Rock Opera
23.10.2010 Sweety Glitter wieder in der Music Hall
30.10.2010 Status Quo in Emden
16.11.2010 ein Buch wird vorgestellt
18.12.2010 Oldie Night in Halle 7
15.04.2011 Uriah Heep in der Music Hall
24.06.2011 Open Air in Bremerhaven
21.10.2011 wingenfelder:Wingenfelder im KuBa
29.10.2011 Beat-Club and friends
06.11.2011 Mark Knopfler & Bob Dylan in Hannover
21.01.2012 One Night Of Queen im Pier 2
16.07.2012 Jon Lord gestorben
03.11.2012 40 Jahre Musikladen
Led Zeppelin Celebration Day
16.11.2012 Deep Purple in Halle 7
30.11.2012 Barley James Harvest im Aladin
08.12.2012 Rammstein-Cover im Aladin
13.12.2012 Uriah Heep in der Music Hall
01.2013 Uschi Nerke sagt Tschüß
20.02.2013 A spectacular Night of Queen
08.06.2013 Eine Band, eine Stadt, ein Konzert 
01.03.2014 Stahlzeit in Bremerhaven
02.03.2014 A Spectacular Night Of Queen

19.09.2014 Albert Hammond in der Music Hall

05.02.2015 Queen & Adam Lambert in Hamburg

28.03.2015 16. Hambührener Rocknacht

24.04.2015 Manfred Mann's Earth Band im Aladin

21.06.2015 AC/DC in Hannover

04.07.2015 OpenAir in Bremerhaven mit Stahlzeit
 
18.07.2015 Status Quo in Braunschweig

12.09.2015 Manfred Mann's Earthband in Celle

22.01.2015 One Night Of Queen in Celle

2016 BLAX sagt tshüß

26.05.2016 AC/DC Zusatzkonzert in Hamburg

27.05.2016 Queen & Adam Lambert in Köln
 


1962 wird eine Skiffle-Group in Bremen gegründet

Eine Skiffle-Group wird gegründet, na und? Tja, sie muß etwas besonderes sein, um hier erwähnt zu werden. Was hier so unscheinbar gegründet wurde unter dem Namen FIPS (Five Idling Potatoe Stompers) war die Pre-Group der legendären Mushroams. FIPS sahnte einige Preise ein, aber der Weg zum Rock'n'Roll/Rhythm & Blues/Beat war vorgezeichnet. Und so kam was kommen mußte:

11.04.1964 die Mushroams werden gegründet

Die Mushroams eroberten ihr Publikum in den 60er Jahren mit ihrem rockigen Sound. Es wurde viel von den Stones gespielt, einiges von den Beatles, John Kidd & The Pirates. Stones und Beatles zusammen? Ja es ging, denn es gab eigentlich in der Zeit nur eins: Stones-Fan oder Beatles-Fan. Beides zusammen konnte man nicht sein. Aber eine gute Beatband kann alles verbinden.

Die Bremer Musikszene erlebte einen Höhenflug: Club 99, Bremer Starclub, Lila Eule, Studio 200, die
La Paloma Grotte, um nur einige Namen zu nennen. Highlights der jungen, aufstrebenden Band: 2. Beat-Festival 1965 auf Empfehlung von Gerd Augustin u. a. mit den Lords und The Kinks; gemeinsamer Auftritt mit den Rattles; Mike Leckebusch (leider im März 2000 viel zu früh verstorben) besucht die Mushroams; Auftritt beim 3. BEAT-CLUB von Radio Bremen. BEAT-CLUB? Ja, da hatten z. B. Gerd Augustin und Mike Leckebusch ein gewaltiges Wort mitzureden!

Die umherschweifenden Emporkömmlinge (äh, die Mushroams) wurden auf den Boden der Tatsachen geholt, weil Dieter Zembski einen Profivertrag bei Werder unterschrieben hatte, und damit keine Zeit mehr für die Musik hatte. Aber auch die anderen Bandmitglieder stürzten sich mehr auf Beruf und Familie.

Mushroams Autogrammkarte 1964 Mushroams Schriftzug ab 1965 Mushroams Autogrammkarte 1967

 

Im Frühjahr 1980 betreten die Mushroams wieder die Bühne

Plakat Yesterday Ende 1979 taten sich nach über 10 Jahren "Dornröschenschlaf" die Mushroams wieder zusammen, da noch mit dem Band-Namen Yesterday. Die Besetzung: Lead-Gesang Wolfgang Preuschoff, Sologitarre Jürgen "Gunnie" Weber, Drums Heinz-Dieter "Hascha" Hashagen, Bass Jürgen Freitag. Die Gruppe fragte dann Jochen Laschinsky, Gründer und Namensgeber der Mushroams, ob sie diesen Namen tragen dürften. Gunnie und Hascha spielten schon bei den Mushroams, als diese in den 60er Jahren die Bremer Musikszene eroberten. Jürgen war damals für eine kurze Zeit dabei. Im Frühjahr 1980 hatten sie ihren ersten Auftritte, wie z. B. im Pub, Auf den Häfen; im Toulouse in Weyhe-Leeste oder im STUBU, da noch in der Ostendorpstr.

Doch sollte es noch vier lange Jahre dauern, bis ich von dieser Truppe hören sollte.

Irgendwann 1980 Uriah Heep in Bremerhaven

Noch bevor ich Queen-Fan wurde, stand Uriah Heep bei mir hoch im Kurs, und steht heute noch hoch da! Die HeepMania stellte sich bei mir mit Erscheinen der LPs "Live" und "Best Of" ein, so ca. 1975. Um so erfreulicher die Tatsache, daß Heep nach Bremerhaven kam. Im Columbus Center gab es die Schleuse, ein kleiner Saal, in dem Livegruppen auftreten konnten. Das Publikum kam mir nicht geheuer vor: Bärenstarke Typen in Lederkluft, begleitet von ihren Freundinnen, die auch Bikerklamotten trugen. Aber es war ein friedlicher Abend, überhaupt keine Randale. Sie alle wollten nur Heep hören. Und dies konnten wir in vollen Zügen. Für diesen kleinen Raum wurde eine total überdimensionierte PA aufgebaut. Und diese PA wurde auch voll aufgedreht, was zur Folge hatte, daß sich mein Gehör erst rund 24 Stunden nach dem Auftritt wieder einstellte - total taube Ohren wegen dieser Lautstärke. Aber Heep ist eine Liveband der ersten Garde. Sie spielten alle Hits und als Zugabe kam natürlich Lady In Black. Wahnsinn! Sie bringen den Spaß, den sie auf der Bühne hatten, voll rüber. Und das Publikum konnte hier aus vollen Kehlen mitgöhlen. Auch Heep durfte ich viele Jahre später noch einmal sehen.

01.12.1980 Queen in Bremen

Ich war bereits einige Jahre Queen-Fan. Und so war es natürlich "Pflicht", in die Stadthalle zu gehen. Die Lichtanlage auf der Bühne erinnerte an die Zeit von "News Of The World". Unmengen von Scheinwerfern, die in Reihen auf beweglichen Platten montiert waren und jederzeit auf- und abgefahren werden konnten. Ich war total begeistert, von der Musik sowieso. Queen spielte alle Hits, und die Fans sangen mit. Ein tolles Konzert. Ich hatte Glück, daß ich diese Gruppe mal live erleben durfte. Rund vier Jahre später konnte ich sie noch einmal sehen.

10.05.1984 Barcley James Harvest in Bremen

Ich kannte nur wenige Stücke von BJH, hatte nur die LP "Berlin" im Plattenschrank. Aber ich war begeistert von Hymn, dem wohl besten Titel der Gruppe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ein Konzert mit vielen Titel, die die Fan-Gemeinde mitsangen und die ich aus dem Radio kannte, aber nicht wußte, daß diese von BJH gespielt wurden. Doch total aus dem Häuschen war ich, als zu Hymn eine perfekte Lasershow geboten wurde: Ein Schmetterling flatterte auf der Leinwand. So etwas hatte ich bisher nicht gesehen. Einfach gigantisch.

22.09.1984 Queen in Hannover

Das einzige Konzert im norddeutschen Raum war in Hannover. Für einen richtigen Fan kein Grund, dort nicht hinzufahren. Der Bühnenaufbau war angelehnt an die aktuelle LP/CD "The Works". Eine Zeitung beurteilte den Queen-Auftritt recht objektiv: Der Auftritt litt unter der schlechten Akustik der Europahalle, die Kulisse war unprofessionell aufgebaut worden, die riesigen Zahnräder bewegten sich nur langsam und mit viel Glück.

Doch für den Schrecken des Abends sorgte Queen-Frontman Freddie Mercury. Wie ein Wirbelwind sauste er über die Bühne, erwischte wohl eine Stufe nicht richtig und blieb am Boden liegen. Er hatte sich eine Bänderdehnung zugezogen. Nach einer Behandlungspause wurde Freddie noch von einem Rowdy auf die Bühne getragen, es wurden noch einige Stücke gespielt, die eigentlich als Zugabe gedacht waren, doch es ging bald nicht mehr, die Schmerzen waren zu groß. Und so wurde das Konzert leider abgebrochen. Trotzdem bin ich froh, daß ich dort war. Schließlich hatte ich leider nicht mehr die Gelegenheit, Queen mit Freddie noch einmal live zu erleben.

Juli 1986 Mushroams spielen in Berlin

Am ersten Juli-Wochenende spielten die Mushroams in Berlin. Der harte Kern der Fans hatte sich entschlossen, der Band hinterher zu fahren. Ohne großen Plan, teilweise gerade noch rechtzeitig Erhalt des Reisepasses, ohne Quartier, ging es los Richtung Berlin. Die Mushroams spielten in Joe's Bierhaus, in der Disko Pa-Re-Sü und in der Eierschale. Die Auftritte waren wegen des geringen Bekannheitsgrades des Gruppe in Berlin eher mäßig. Doch der "Einsatz" der Fans hat sich gelohnt. Als Dankeschön:

13.09.1986 der Mushroams-Fan-Club wird gegründet

Wie gesagt, als Dankeschön für die Berlin-Fahrt wurde beim Auftritt im Stresemann's der Fan-Club gegründet. Wolfgang, unser Sänger, verteilte an die Berlin-Fahrer Fan-Club-Karten. Dieser Fan-Club sollte wohl einer der erfolgreichsten sein, die es gegeben hat. Und für diese Gruppe hat es auch außerordentlich Spaß gemacht, tätig gewesen zu sein.

1987 erobert BLAX die Bremer Fan-Gemeinde

Eine Oldietruppe macht sich auf, die Bremer Fans zu erobern: BLAX. Rockig, blaxiger Sound gespielt vom Gründer der legendären Mushroams, Jochen Laschinsky und seinen Mannen. Während die Mushroams ihr Publikum mit soften Songs "versorgten", spielt BLAX die etwas härteren Titel der 60er und 70er Jahre. Von den Stones, über Easybeats bis hin zu Steppenwolf, aber auch Beatles, Vanilla Fudge und Dire Straits. On Drums mit einem gewaltigen Bumms: Dieter "Zorro" Zembski, ehemaliger Bundesligaspieler von Werder. Am Bass mit Ex-Wolfsmond Joe Hess. Am Keyboard und an der Gitarre mit Peter Baumgarten. Die Sologitarre ist besetzt mit Patty Arens. Und die rockige Röhre kommt von Jochen.

Es gab im Laufe der Zeit einige Umbesetzungen: Zorro konnte Beruf und Hobby nicht mehr unter einen Hut bringen und verließ BLAX. Mit Thomas "Tommy" Schwenen hat BLAX aber einen würdigen Nachfolger gefunden. Am Bass gab es vorher schon eine Umbesetzung, Joe verließ die Gruppe, sein Nachfolger: Uwe "Uwi" Hemken, Sandkastenkumpel von Jochen. Uwi war in den 60er Jahren mit den Happy Times unterwegs.

23.04.1988 Marmelade und Dave Dee in Bremen

Das Frühlingsfest in Bremen mit dem Maibockanstich auf dem Teerhof war schon Tradition, mit dabei in vielen Jahren: Die Mushroams. Sie spielten am ersten Tag (22.04.) dieses Frühlingsfestes. Und für den zweiten Tag wurde etwas ganz feines eingeflogen: Marmelade und Dave Dee. Marmelade allein war schon super. Der Veranstalter hatte der Band gesteckt, daß Werder ganz weit oben in der Tabelle stand, und so wurde auch für die fußballverrückten Bremer ein Schlachtgesang angestimmt. Damit war Marmelade sofort beim Publikum beliebt. Das Festzelt bebte.

Aber es gab eine Steigerung: Dave Dee mit Marmelade zusammen. Alle alten Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich-Songs wurden gespielt, Dave feuerte das Publikum an, mitzumachen, und die als stur verschrienen Bremer machten mit. Man kann sagen, er hatte die Massen voll im Griff. Ein unvergeßlicher Abend.

1988 der BLAX-FanClub wird gegründet

Was ist eine Gruppe ohne die Fans? Und da sich auch bei BLAX ein harter Kern gebildet hatte, kam, was kommen mußte: Auch hier gründete sich ein FanClub. Und auch dieser FanClub ist verrückt genug, der Band (fast) überall hin zu folgen, wie z. B. im März 2000 nach Ahaus.

11.06.1988 Mushroams im Pumpwerk Wilhelmshaven

Ein Auftritt weit vor Bremen's Toren: In Wilhelmshaven. Das Pumpwerk ist eine Institution in Sachen Auftritten. Doch an diesem Tag meinte es der Gott der Musiker, Mach mal Hall, es nicht gut. Das Wetter war unglaublich gut, es gab ein Hafenfest, und so verloren sich nur wenige Fans der Good Old Music im Pumpwerk. Schade! Aber wie man will: Ist das Wetter mies, ist es nicht gut, ist es zu schön, auch wieder nicht. Vielleicht hätten die Veranstalter aber den Termin Hafenfest besser mit dem Live-Auftritt abstimmen sollen.

1988 Cliff Richard in Bremen

Nicht nur die Hammermusik gefällt mir. Auch die eher ruhigeren Stücke von Cliff Richard lassen sich gut anhören. Cliff in Bremen, ein Muß für Oldie-Fans. Eigentlich braucht man zu Cliff nichts schreiben, viele Hits aus ganz vielen Jahren, die Cliff schon auf der Bühne ist, wurden mit aktuellen Titeln seiner CD "Always Guaranteed" gespielt. Besonders gefiel die perfekte Lichtshow, grade zu Remember Me. Alles nicht so pompös wie z. B. die Stones, sondern alles ausgewogen und damit eben einfach perfekt.

1990 100 Jahre Bremer Elektrische

Die Bremer Straßenbahn, liebevoll auch Elektrische genannt, feierte den 100. Geburtstag. Und die Feier ging über zwei Tage. Wenn Bremen feiert, dann aber richtig. Und mit dabei: Die Mushroams, die Rubettes, die Fortunes, in einem anderen Zelt Larry & The Handjive mit Tony Sheridan, und eine vielleicht zu diesem Zeitpunkt noch nicht so ganz bekannte Gruppe aus Niedersachsen: Fury In The Slaughterhouse.

Im September 1990 geht Jochen die Luft aus

Was sich etwas spaßig anhört, war aber nicht so lustig. Jochen wurde ins Krankenhaus eingeliefert, seine Lungen wollten nicht mehr so, wie sie sollten. Rund 6 Monate Zwangspause für Jochen und seine Mannen. Das Comeback im April 1991 im Stubu.

Freimarkt 1990 Oldies satt in Halle 5

In Halle 5 wurde kräftig gefeiert, wenn der Freimarkt schlafen ging. Und eingeladen waren Oldie-Gruppen, die in den 70er Jahren Rang und Namen hatten: Dave Dee, Chris Andrews, Rubettes, Rattles, Searchers, Tremeloes, Showaddywaddy und die Lokalmatadoren Mushroams. Jede Nacht abfeiern, was das Zeug hält. Und da sage noch einer, Bremen ist nicht Rio.

22.06.1991 BLAX und Mushroams zusammen auf der Bühne

Welch erwürdiger Tag: Bremen's Top-Oldie-Bands stehen zusammen auf einer Bühne! Und dies auch noch für einen guten Zweck: für das SOS-Kinderdorf Worpswede. Einige Arbeiten wurden von den Fan-Clubs übernommen, das Wetter spielte mit, und selbst das DFB-Pokalendspiel wurde auf 18:00 Uhr verlegt ;-) damit alle Musikfreunde kommen konnten. Und es wurde ein toller Oldie-Abend, den mindestens die Bands und die Fan-Clubs nicht vergessen haben. Übrigens: Werder gewann das Endspiel gegen Köln im Elfmeterschießen.

1991 Status Quo in Bremen

Der Rock'n'Roll lebt. Und zwar in SQ! Die Vorgruppe sollte das Publikum schon einmal anheizen. Sie spielten vielleicht etwas zu heavy, jedenfalls die richtige Stimmung kam nicht auf. Vorgruppe schnell abhaken. Licht aus, Spots an, Bühnenvorhang runter, SQ auf die Bühne. Und mit dem ersten Griff in die Saiten von Rossi ging die Post ab. Von wegen sture Bremer, genau mit den ersten Riffs war Stimmung in der Bude. Wozu SQ eine Vorgruppe braucht, weiß wohl keiner. Alle waren heiß auf Status. Die gesamte Palette der SQ-Hits wurde gespielt, und die Leute sangen und gröhlten auch hier mit. Zum Glück ist die Stadthalle gut verankert, sonst hätte das Publikum die Halle gedreht. That's Rock'n'Roll.

10.04.1993 Wolfgang kippt von der Bühne

Die Mushroams haben einen Auftritt im Schimmelhof in Bremen. Die Reiterhalle war sehr kalt, das Drumherum nicht so ganz doll geplant. Unser Mushroams-Frontmann Wolfgang, unser HB-Männchen wenn nicht so gut läuft, fühlte sich plötzlich nicht mehr so gut. Nach einer Verschnaufpause kam er zwar noch auf die Bühne zurück, aber man merkte: Da stimmt was nicht. Es wurde spekuliert, daß das Essen vielleicht nicht mehr gut gewesen sein könnte. Wenn wir alle es nicht besser gewußt hätten, hätte man denken können, der Sänger hat sich ordentlich einen geballert. Wackelig auf den Beinen hielt unser Wolfgang noch bis Dienstag durch, dann ging er endlich zum Arzt. Der fragte nur: "Haben Sie 'nen gepackten Koffer dabei? Sie gehen sofort ins Krankenhaus!" Was war passiert? Eine Ader im Kopf war geplatzt, und mit viel Pech wäre Wolfgang ein Fall für den Rollstuhl geworden. Heute merkt man seinen Dachschaden nicht mehr an, zum Glück. Auch wenn er die Dachschaden-Ausrede ab und zu gebraucht.

1993 1. Oldie-Open-Air in Bremen

Das erste Oldie-Open-Air auf dem Unisee-Gelände stand unter keinem guten Stern. Mindestens was das Equipment angeht. So war die Stromversorgung für das gesamte Gelände zu schwach ausgerichtet. Machte der Pizza-Bäcker seinen Ofen an und beim Crêpes-Laden wurden gleichzeitig die Platten heiß, war's dunkel auf dem Gelände - die Stromversorgung brach schlichtweg einfach zusammen. Zeitweise wurde mit Taschenlampen in den Ständen gearbeitet. Einfach köstlich!

Der musikalische Teil dagegen war vom Feinsten: Peter Sarstedt (hatte zwar nur einen eigenen Hit in der Tasche, coverte aber einige Songs), Beatles Revival Band (Augen zu und man glaubt, die Beatles sind auf der Bühne), Equals (auch ohne Frontmann Eddy Grant unheimlich gut), Gerry & The Pacemakers (mit gutem alten Merseybeat), Bay City Rollers (die allein waren schon das Eintrittsgeld wert) und Suzi Quatro (was für eine Powerfrau). Als local heroes wurden die Mushroams eingeladen. Da Wolfgang "verhindert" war, sprang Günter Saalbach ein. Günter war in den 60er Jahren z. B. bei den Yankees.

Aber einige Stunden beinahe auf einem Fleck stehen zu bleiben, geht ganz schön in die Knochen. Aber egal, wer weiß, wann man so etwas wieder sieht.

1993 Cliff Richard in Bremen

Nach fünf Jahren war Cliff wieder back in town. War 1988 die Lichtshow so besonders gut gewesen, so war es diesmal die gesamte Bühnenshow. Und wieder wurden alte und neue Hits gespielt. Doch auch diesmal ließ sich Cliff etwas einfallen. Zu From A Distance schwebte Cliff, auf einer kleinen Plattform stehend, einige Meter über der Bühne. Eine gewaltige Show! Und trotz seiner ganzen Hits scheint es so, als ob er bescheiden geblieben wäre. Keine Skandalüberschriften wurden, soviel ich weiß, über ihn geschrieben. Eins fiel mir besonders auf: die Technik blieb den ganzen Abend "arbeitslos". Da wurde nicht noch an irgendwelchen Knöpfen gedreht und so, die Anlage war ausgesteuert, und basta. Auch hier eine perfekte Arbeit.

1994 Chris Norman in Bremen

Als Vorgruppe wurden die Beathovens eingeladen. Und da dort kurz vorher der Sänger ausgefallen ist, sprang "unser" Wolfgang ein, der bei den Mushroams vorher gecancelt wurde. Aber das mit den Mushroams ist eine andere Geschichte. Die Beathovens hatten mit ihren Stücken das Publikum schon auf Temperatur gebracht, als Chris Norman die heiligen Bühnenbretter des Aladin erklomm. Natürlich wurden alte Smokey/Smokie-Stücke gespielt. Wahnsinn, solch einen Star der 70er Jahre so nah zu erleben.

1996 Status Quo in Bremen

Diesmal nicht in der Stadthalle, sondern im Pier 2, ein relativ neuer Ort für Liveauftritte. Bei diesem Auftritt wurden viele unbekanntere Stücke gespielt. Nicht schlecht, Quo mal anders zu erleben, aber - sorry - es war natürlich nicht das, was die Fans hören wollten. Echte Fans kannten natürlich die meisten Songs, aber die breite Masse war doch eher bei den Refrains aufgeschmissen.

1997 Sweety Glitter in Bremen

Stadtfest in Bremen, inzwischen Kult geworden. Obwohl - ehrlich gesagt - die ersten Stadtfeste die besten waren. Mittlerweile zu viele Sauf- und Freßbuden. Und die Gruppen, die auf der Marktplatzbühne spielten, waren damals Hochkaräter. Aber auf einer Nebenbühne stand eine Gruppe aus Braunschweig, die in die Fußstapfen der großen Bands tritt: Sweety Glitter. Und das sie in die Fußstapfen treten können beweist: Vorgruppe von Uriah Heep, Vorgruppe von Status Quo auf Rügen, Vorgruppe von den Beach Boys in Bremerhaven, Vorgruppe von Canned Heat. Wie der Name sagt: Sweet und Gary Glitter werden gespielt, und vieles mehr wie Thin Lizzy, Elton John, Joan Jett. Einfach super, die Bühnenshow und die geilen 70er Jahre-Klamotten der Band. Wer diese Musik liebt, sollte sich Sweety nicht entgehen lassen. Inzwischen verbindet uns eine kleine Freundschaft.

1998 BLAX mit Samba-Truppe

BLAX hat den Stones-Klassiker Sympathy For The Devil eingeprobt. Doch beim Stadtfest die Überraschung: Thomas leitet nebenbei noch Alegria Geral, eine Samba-Truppe aus Syke, und zu diesem Stück kamen Mitglieder seiner Truppe auf die Bühne. Einfach unglaublich, dieses Stück mit dieser Unterstützung zu hören. Und da es allen Spaß gemacht hat, wurde/wird dies in unregelmäßigen Abständen wiederholt, wie z. B. 1999 beim DRK-Fest und im Mai 2000 bei der Vorstellung der C-Klasse bei DaimlerChrysler.

1998 Rolling Stones in Hamburg

Die Stones on tour. Der Tourstart war 1997 in den Staaten, die aktuelle CD "Bridges To Babylon" ein Verkaufsschlager. Und dann kamen sie über den großen Teich. Hamburg's Rennbahn mit über 90.000 Leuten voll, aber nicht zu voll. Und was die Stones als Bühne auffahren, ist gewaltig. Ein riesiges Ding mit einer Großbildleinwand im Hintergrund. Der Knaller: Der als Zugabe sonst gespielte Song Satisfaction machte den Anfang, gefolgt von Let's Spend The Night Together. Da ging gleich die Post ab. Und ohne große Unterbrechung wurde Hit für Hit gespielt. Höhepunkt: Von der Hauptbühne wurde ein Übergang herausgefahren zu einer kleinen Nebenbühne mitten im Publikum. Von dort wurden noch ein paar Titel gespielt und dann wieder zurück zur Hauptbühne, wo dann Sympaty For The Devil angestimmt wurde. Es war überwältigend. Um diese Erinnerung frisch zu halten, habe ich mir kurze Zeit später das Video geholt. Video rein, über Stereoanlage, da kommt das Auftrittserlebnis noch einmal.

1998 Status Quo wieder in Bremen

Hurra, SQ is back. Wieder im Pier 2, der Laden wird langsam Kult, ähnlich wie das legendäre Aladin. Mit der Vorgruppe hat Status einen besonderen Fisch geangelt: T'Pau. Das Stück China In Your Hand ist vielleicht noch im Ohr? Aber wie immer: die Leute wollen SQ, so auch diesmal. Erst mit Status kam die Stimmung auf. Man merkte, die Leute waren heiß auf Status. Die CD "Don't Stop" ging auch grad über die Ladentische, und so war SQ wieder voll im Geschäft und in aller Munde. Don't Stop dachten bestimmt auch die Leute, doch leider ging auch dieser Abend viel zu schnell vorbei.

05.11.1998 Uriah Heep und Nazareth in Bremen

Schon oft waren Uriah Heep und Nazareth zusammen auf Tour, und auch schon oft in Bremen. Aber es hat nie gepaßt, daß ich da hin konnte. Aber jetzt endlich. Zwei Legenden der 70er Jahre zusammen zu erleben, ist doll. Bandmitglieder von Uriah Heep saßen vor ihrem Auftritt mitten im Publikum und schlürften in aller Ruhe ihren Drink, ohne auch nur irgendwie angelabert zu werden. Doch los geht's.

Die "Vorgruppe" bildete Uriah Heep. Auch wenn es etwas ruhiger um Heep geworden ist, sie haben nichts verlernt. Die ganzen Klassiker wurden gespielt:
Easy Livin', Gypsy und so weiter. Natürlich durfte Lady In Black nicht fehlen. Heep allein ist schon ein absolutes Highlight, aber mit Nazareth zusammen ist es ein geiler Auftritt geworden.

Nazareth! Nicht so viele Superhits wie Heep, doch was sie brachten, war allererste Sahne. Und wer kennt sie nicht, die Hits?
Love Hurts zum Beispiel, oder This Flight Tonight, My White Bicycle, Dream On. Rock vom Feinsten, was die beiden Gruppen boten. Ob sie noch einmal wiederkommen?

1999 BLAX-Auftritt fällt ins Wasser

Im Frühjahr sollte BLAX in der Grünen Gilde in Hagen-Grinden spielen. Doch der Auftritt fiel buchstäblich ins Wasser: Die Weserwiesen standen unter Wasser, die Gründe Gilde war nur per Schlauchboot zu erreichen. Ein herrliches Spektakel, nur für die Betroffenen nicht, deren Keller abgesoffen sind.

17.03.2000 BLAX in Ahaus

Der Termin kam übers Internet zustande. Die Boldies suchten eine Vorgruppe, die wie sie Oldies spielen. Und sie fanden BLAX über meine/unsere Homepage. Über eMail wurden von beiden Gruppen die Stücke abgestimmt, die gespielt wurden. Soweit die Vorgeschichte, nun der Auftritt.

Die Ahauser Stadthalle war mit über 1100 verkauften Eintrittskarten ausverkauft. Die Boldies traten als erste Gruppe auf. Und sie sorgten für Stimmung. Eigentlich sollten sich beide Gruppen abwechseln, das war aber aus technischen Gründen nicht möglich. Eine erfreulich kurze Pause zwischen den beiden Sets sorgte dafür, daß sich das Publikum kaum erholen konnte, aber auch dafür, daß das Publikum nicht aus dem Rhythmus kam.

Nach einer kurzen Umbaupause kam dann BLAX. Und wie! Mit Stücken wie
Smoke On The Water, Stairway To Heaven, Sympathy For The Devil, Nights In White Satin, Lola und Born To Be Wild eroberten sie die Ahauser Oldie-Fans, die die bekannten Refrains lautstark mitsangen. Eine unheimlich tolle Stimmung, die mit eingesetzter Pyrotechnik noch unterstützt wurde. (Vielen Dank an die Feuerwehr, die den Pyro-Einsatz gestattet hatte) Leider ging das Oldie-Festival viel zu schnell vorbei, die Sperrstunde kam. Mit einigen Zugaben verabschiedete sich BLAX von einem superstarken Publikum.

Nach dem Auftritt sprachen Reinhold und Jochen schon von einer evtl. Wiederholung. Wir freuen uns!

09.12.2000 BLAX bringt 2. CD raus

Endlich ist sie da: Die zweite BLAX-CD. Und sie ist gut geworden. Schade finde ich, daß es sich um Studioaufnahmen handelt. BLAX ist eine Live-Band, und da tut sich ein alter Fan schwer, Studiomucke zu hören. Aber macht Euch selbst ein Bild davon.

27.01.2001 Die Tenders und Dave Dee

Das Bürgerhaus Vegesack eröffnete die musikalische Saison mit einem Oldie-Abend. Es spielten die Tenders und Mr. Dave Dee. Das Bürgerhaus war sehr gut besucht, die Stimmung super.

Die Tenders spielten Stücke, die ich aus guten alten Mushroams-Zeiten noch gut kannte, wie z. B.
Dreams Are Ten A Penny, Wooly Bully, Ya Ya u. v. m. Aber sie spielten auch neuere Sachen wie Cotton Eye Joe.

Der Auftritt von Dave Dee war kackig, aber zu kurz. In rund 45 Minuten spielte er die Hits, die er mit seiner Gruppe hatte, "lieh" sich (um die Zeit voll zu bekommen) von Kollegen Stücke wie
Pretty Woman. Eigentlich schade, daß Dave's Auftritt so schnell vorüber ging.

Übrigens: Die nächste Oldiefete im Bürgerhaus am 16.02. mit Dozy, Beaky, Mick & Tich war bereits zu diesem Zeitpunkt ausverkauft.

24.03.2001 Kneipenfete

Seit Jahren fehlt den Bremern das Stadtfest mit den ganzen Showbühnen, das Viertelfest wird 2001 auch ausfallen, im Weserstadion ist musikalisch nicht viel los. Um so besser, wenn sich die Gastronomie zusammenrauft und das Kneipenfest durchführt. Aus dem Angebot von über 30 Dates habe ich mir das Alex am Domshof rausgesucht. Dort war Rusty 66, eine Band, die den 70er Jahre Rock spielt. Eine "gesunde" Mischung aus BLAX und Sweety Glitter an diesem Abend: Beatles, Stones, Easybeats, Sweet, Joan Jett, Thin Lizzy. Rusty 66 ist genauso quer durch Deutschland unterwegs wie Sweety Glitter, doch wenn sie mal wieder in Bremen und umzu spielen sollten, muß man einfach mal hin.

07.04.2001 Quo im Meisenfrei

Coverbands gibt es viele. Doch wenn sich jemand darauf spezialisiert, nur eine Band bzw. einen Interpreten nachzuspielen, dann muß es schon gut sein. Quo ist so eine Band, und sie bringen die Stücke der großen Band fast wie das Original. Rocking All Over The World, Again and Again, Whatever You Want - wer kennt die Stücke nicht? Und diese Stücke so gut zu spielen, daß der Hörer mit geschlossenen Augen nicht sagen könnte, wer grad auf der Bühne ist, das ist schon was. Quo ist eine Coverband der besseren Art, ein Besuch lohnt sich auch für eingefleischte SQ-Fans.

23./24.05.2001 Jocki feiert Geburtstag auf der Bühne

BLAX spielt zum Tanz in den Vatertag, leider lief vorher wenig Werbung, das Wetter war toll und die Bayern spielten im Finale der CL - "besser" hätte es nicht sein können. Dafür war aber viel Platz auf der Tanzfläche, die von den wenigen BLAX-Fans auch genutzt wurde.

Kurz vor Mitternacht wurden Wunderkerzen verteilt, da unser Jochen in seinen Geburtstag hinein spielen durfte. Albert gab das Signal um Mitternacht und alle, die eine Wunderkerze ergattert hatten, zündeten sie an; die Band hörte wie auf Kommando auf zu spielen, nur Jochen war von der ganzen Aktion überrascht worden. Gratulationen, Ständchen usw. - eine (glaube ich) gelungene Überraschung.

01.-04.06.2001 Geestefest in Bremerhaven

Zum 15. Geestefest wurde BLAX "eingeladen", um gute Stimmung zu verbreiten. Leider war wenige Tage vor dem Fest in den Zeitungen darüber nichts zu lesen. Auch in Bremerhaven wurden keine Plakate aufgehängt. Man konnte meinen, daß das Geestefest nur für Insider stattfinden soll. Nur gut, daß der Radiosender "Wir von hier" viel Werbung machte. Und in Bremerhaven war noch mehr los wie z. B. das Fischereihafen-Rennen. Da ist mal was an einem Wochenende los, und dann machen sich die Veranstalter noch gegenseitig Konkurrenz.

Leider spielte mal wieder das Wetter nicht mit, und so kamen zu diesem Fest bestimmt nicht die von "Wir von hier" versprochenen 100.000 Besucher. So wurden die Titel für wenige Kenner und Fans gespielt, die dem Regen trotzten. Spruch von Peters: "Laßt uns schneller spielen, die Saiten rosten sonst."

Da auch im Vorjahr das Wetter besch... gewesen sein soll, sollte der Veranstalter sich überlegen, dieses Fest auf einen späteren Termin zu verlegen. Denn wer von den Budenbesitzern kann es sich erlauben, solch ein mageres Geschäftswochenende durchzustehen? Und von der Vielzahl der Geschäfte lebt ja jedes Fest. Mal sehen, was beim 16. Geestefest so los ist!

17.06.2001 AC/DC in Hannover

Mit dem Album Stiff Upper Lip hatte AC/DC im Jahr 2000 eine geile Scheibe auf den Markt gebracht. Stiff Upper Lip ist auch der Tournee-Name in diesem Jahr, die Tournee wurde in den USA gestartet. Als einziges Konzert in Norddeutschland sollte AC/DC nach Hannover ins Niedersachsenstadion kommen. Inzwischen ist das Konzert am 01.07. in Hamburg dazu gekommen. Karte für Hannover ergattert - eine der letzten, die es noch über den Vorverkauf gab und los nach Hannover bei strömenden Regen. Aber das kann einen Biker nicht abhalten, jedenfalls nichts hält einen, wenn eine Gruppe wie AC/DC mal in der Gegend ist.

Die Vorgruppen sind wie so oft überflüssig. Als (wie geplant) um 20:30 h die Bühne immer noch leer war, fing das Publikum an nach Angus zu rufen, Minuten später fingen sie an zu pfeifen - sie wollten AC/DC, jetzt, sofort, und keine Minute länger warten. So ca. 20:45 h wurden über die Großbildleinwände das Intro von AC/DC gezeigt, kurz danach ging's los mit dem Song Stiff Upper Lip. Von den ca. 57.000 Leuten klatschen wohl rund 45.000 mit - ein absolut geiles Bild, den Innenraum und die Sitzplatztribünen beben zu sehen. Und diese Stimmung sollte die ganze Zeit über bleiben bzw. sich sogar noch steigern! Es wurde alles gespielt: u. a.
Back In Black, The Jack, Moneytalks, (und bei diesen ging die Post wirklich richtig ab) Thunderstruck, Hells Bells, You Shook Me All Night Long, Highway To Hell und als Zugabe T.N.T. Beinahe 50.000 Kehlen sangen/gröhlten mit, klatschen was das Zeug hielt. Einfach gigantisch!!!

Die Bühne bot alles erdenkliche: eine ca. 8 Meter hohe Statue von Angus, die gedreht werden konnte, gelbe Lichter als Augen, aus dem Mund Nebelschwaden, aus der Gitarre roter "Feuer"nebel. Bei
Highway To Hell kam Feuer aus besonderen Bühnenteilen, bei Hells Bells schwang sich Sänger Brian Johnson am Glockenseil einer übergroßen Glocke (Durchmesser wohl rund 2 Meter).

Bei den meisten Gruppen wird der Sänger besonders angehimmelt, nicht so bei AC/DC. Da ist Angus eindeutig der Chef, und wenn man ihn an der Gibson sieht, weiß man auch, warum. Ein begnadeter Gitarrenspieler, der in den Reigen der großen Gitarrenspieler wie Santana, Clapton und Knopfler gehört.

Leider war auch dies Konzert viel zu schnell zu rum, und so hoffen wir auf die nächste Tour!

21.06.2001 Status Quo mal wieder in Bremen

Mit dem Album Famous In The Last Century hatte SQ im Jahr 2000 einen Silberling mit schönen Stücken wie Rave On, When I'm Dead And Gone, Memphis usw. rausgebracht. Nun rocken sie over Germany und die Fans sind heiß wie immer, wenn SQ spielt. Auch jetzt hatten sie einen Anheizer, eine One-Man-Show, die man lieber schnell vergessen sollte.

Die Stimmung kam, als das Licht erlosch, die Bühne mit speziellem Licht erleuchtet wurde und Mike und Rick mit dem Rest der Band auf die Bühne kam. Hier war schon die Hölle los, und gesteigert wurde es im Laufe des Auftritts, als Titel wie
Down Down, Again And Again, Rocking All Over The World, Whatever You Want und In The Army Now gespielt wurden. Die ca. 3000 Leute sangen mit, klatschen mit den Händen und wippten im Takt mit. Ein toller Auftritt - wie wir ihn von SQ eigentlich nur kennen.

Noch geiler wird wohl der Auftritt am 26.06. in Hannover! Dort ist eine der schrillsten Glam-Rock-Gruppen die Vorgruppe: Sweety Glitter and the Sweethearts.

07.-09.09.2001 Höfenfest und Weyhe Total

Am Wochenende war mal was los in Bremen und umzu. Vor allen Bands, die das Pech hatten, "open air" spielen zu dürfen, Hut ab. Bei dem Regen nicht die Lust zu verlieren - dolle Leistung.

In Bremen war das Höfenfest angesagt. Und am Freitag ging es gleich mit einem Paukenschlag los: Sweety Glitter! Sie waren erst beim Sound-Check, als wir das Höfenfest stürmten und hatten dadurch kurz Gelegenheit, mal mit ihnen ein paar wenige Worte zu schnacken. Um ca. 21:30 ging es los, und sie rockten wie gewohnt von der ersten Sekunde an los. Leider waren nicht so viele Fans da, wie sonst. Aber die, die da waren, kamen auf ihre Kosten und sangen und tanzten (Platz genug war ja) zu diesen tollen Stücken. Da ich das Glück habe, die Band ein wenig zu kennen, kam ich in den Genuß, daß sich Salvatore d´Amour während des Auftritts kurz mit unter den Regenschirm stellte.
Am Samstag leider für Rock'n'Roll-Fans ein kleiner Reinfall - wie ich fand. Mit Captain Candy stand eine Bremer Band auf der Bühne, die es aber nicht verstand, richtig Stimmung zu machen. Statt Rock'n'Roll-Show wurden Stücke unnötig in die Länge gezogen. Und manche Titel sollten sie nicht spielen, weil einfach die Stimme oder die Instrumente dafür nicht da waren. Traurig war auch, daß dem Sänger nach ein paar Griffen auf der Gitarre eine Saite riß. Für mich sah es nach schlechter Pflege seines "Arbeitsgerätes" aus.

In Weyhe war an diesem Wochenende auch was los, auch wenn sie es selbst auf der Internetseite verschwiegen haben. Weyhe Total am Freitag mit Quo ging es schon gut los, als Hauptact die Spencer Davies Group, die wegen Krankheit auf ihren Frontmann Spencer Davies verzichten mußten. (Schade, daß man sich nicht teilen kann, sonst hätten wir bestimmt beide Veranstaltungen besucht!)
Am Samstag dann Beatles2000-Revival (war bestimmt besser als Capt. Candy) und am Sonntag dann BLAX! So sollte es jedenfalls sein. Doch leider mußte BLAX den Termin kurzfristig absagen, weil Peter im Krankenhaus lag. Schade für BLAX und seine Fans! Auf jedenfall: Gute Besserung, Peter.

02.10.2001 Bon Scott im Tivoli

Bon Scott war der zweite Sänger der Kultband AC/DC. Eine AC/DC-Cover-Band mit dem Namen Bon Scott - ob das was ist? Jau! Das ist was. Auch wenn ich nicht alle Titel kannte, doch eins überzeugte mich wirklich: die Stimme des Sängers dieser Coverband. Sollte das Original mal eine "Aushilfe" suchen, mit diesem Sänger können sie nichts verkehrt machen. Bon Scott hat sich aber nicht nur die Klassiker (u. a. Highway To Hell, Hells Bells, TNT, Thunderstruck) vorgenommen, nein, auch aktuelle Titel von der CD "Stiff Upper Lips" spielen sie. Nu konnte ich in diesem Jahr beide Gruppen erleben, und beide Gruppen sind unheimlich gut. Wer also AC/DC mag, die Band aber nicht auf Tour ist, der sollte Ausschau halten nach Bon Scott.

P.S.: irgendwie kommt mir bei Bon Scott der eine Gitarrist bekannt vor! Evtl. spielt er auch bei Quo. Mal sehen, wann diese Band wieder in der Gegend ist.

01.03.2002 Sweety Glitter in Delmenhorst

"Wenn Hexen hexen" - eine Veranstaltung mit Tradition in Delmenhorst. Vor vielen Jahren waren dort mal die Mushroams zu Gast, die Delmehalle war da gut gefüllt. Lag vielleicht auch an der Man-Strip-Show. In diesem  Jahr hatten die Delmenhorster einen Hochkaräter in Sachen Musik eingeladen: Sweety Glitter & The Sweethearts.

Doch leider war im Vorfeld der Veranstaltung keine Werbung in Bremer Zeitschriften zu lesen, keine Plakate in Delmenhorst aufgestellt/aufgehängt. Und wenn wir den Termin nicht von der Sweety-Homepage geholt hätten, hätten wir es nicht mitbekommen, daß sie hier in der Nähe auftreten.

So ab 21 Uhr sollte es los gehen, und bei dieser Gruppe ist es besser, wenn man rechtzeitig losfährt, um einen guten Platz vor der Bühne zu ergattern. Nicht so in Delmenhorst. Es war um 20 Uhr noch so leer, so daß die Kasse noch nicht einmal besetzt war. Selbst um 21 Uhr und um 22 Uhr war es so leer, daß man die Zuhörer mit Handschlag begrüßen konnte, ohne sich einen Tennisarm zu holen. Die Garderobe hätte nicht besetzt werden brauchen, die meisten Leute behielten die Jacken an, weil es in der Delmehalle einfach zu kalt war. Von den Bier- und Cocktail-Ständen hätte man getrost bis auf einen Stand alles schließen können. Einzig der Kaffee-Ausschank kam wohl einigermaßen auf seine Kosten.

Unbeeindruckt davon spielte Sweety Glitter profihaft seinen Part runter, gab Zugaben. Diese Gruppe hätte ein besseres Publikum verdient.

Doch der Freitag war - was das zahlende Volk angeht - kein einmaliger Ausrutscher. Über die Presse wurde mitgeteilt, daß der Samstag noch schlechter besucht gewesen sein soll. Schade für diese Veranstaltung! Lag es an einer zu sparsamen Werbung oder einfach daran, daß das Geld bei vielen nicht mehr so locker sitzt, wer weiß.

16.03.2002 BLAX wieder in Ahaus

Fast auf den Tag genau 2 Jahre nach dem ersten Auftritt in Ahaus waren unsere Jungs wieder bei der Oldie-Night bei den Boldies. Die Stadthalle war diesmal nicht ganz ausverkauft, doch dafür hatte man mehr Platz auf der Tanzfläche. Und diese wurde auch gut genutzt. Wieder fingen die Boldies an, und nach einigen wenigen Stücken war die Tanzfläche auch recht gut gefüllt. Die Boldies spielten einige Country-Stücke, dann aber auch Titel der Stones oder Achim Reichel. Die kurze Pause zwischen den beiden Sets war nicht verkehrt, damit sich Stimme und Tanzbeine erholen konnten. Nach dem zweiten Set und einigen Zugaben kurze Umbaupause.

BLAX kam und eroberte das Publikum erneut mit hinreißenden Stücken, obwohl Jochen durch eine Erkältung gehandicapt war.
Smoke On The Water, Born To Be Wild, Nights In White Satin, Stairway, Paint It Black, Sympathy For The Devil... - die Liste wäre lang, denn rund 40 Titel wurden an diesem Abend gespielt. Selbst Skinne Minnie wurde mit Publikumshilfe ein voller Erfolg, so sehr machten sie mit.

Leider ging auch diese Oldie-Night nach einigen Zugaben viel zu schnell zu Ende.

Wir möchten uns bei den Boldies und dem Publikum für einen tollen Abend bedanken: Es ist spitze bei Euch!

28.09.2002 SLADE in der Music Hall

Eine der heißesten Bands der 70er Jahre war in der Music Hall. Einige Wochen vorher waren sie schon in der Music Hall, doch die Karten waren rucki zucki weg. Aber nun!
Wie schon oft bemeckert, war die Aussteuerung unter aller Sau. Leider auch hier: den Gesang konnte man kaum verstehen, weil die Instrumente einfach zu laut waren. Schade bei Titeln wie
My Oh My, Mama Wear All Crazy Now usw. Einzig Dave Hill, das Urgestein von SLADE, war sehenswert, ob mit Glitzerumhang, tollem Gitarrenspiel oder als Clown.
Besser ausgesteuert war eine Nachwuchsband, die nach SLADE auf die Bühne kam. Der Sologitarrist ist offensichtlich ein Status Quo-Fan, was durch Telecaster, blonder Haarmähne und sehr gut gespielten SQ-Titeln deutlich wurde. Aber nicht nur SQ, auch Titel wie Bryan Adams' Summer Of '69, von T. Rex und Sweet kamen gut an. Statt als Rausschmeißer war die Gruppe ein Publikumsfessler. Allein ihr Auftritt dauerte fast 2 Stunden, danach war aber die Stimme des Sängers so arg strapaziert, daß nach einigen Zugaben keine weitere Zugabe mehr kam.

Diesen Jungs wünsche ich alles Gute im ShowBiz.

02.10.2002 Hells Balls feiern 2j. Bühnenjubiläum

Eine AC/DC-Cover-Band aus Bremen im Tivoli? Grund genug, um mal reinzuhorchen. Hells Balls feierten an diesem Tag - was wir nicht wußten - ihr 2j. Bühnenjubiläum.
Tja, was soll man schreiben, ohne jemandem auf die Füße zu treten? Viele Stücke wurden gespielt, die nur die treuesten AC/DC-Fans kennen. Der Gesang war zu schlecht ausgesteuert. Peinlich wie ich finde: bei der Lead-Gitarre ist nach wenigen Riffs eine Saite gerissen. Bis auf die Bass-Gitarre waren die Gitarren mit Funk ausgestatten, und genau das Kabel wurde vom Lead-Gitarristen aus dem Verstärker gerissen.

Besser war die anschließende Hard Rock-Nacht im Aladin.

11.10.2002 Status Quo startet Tournee in Bremen

Viele gute Sachen kommen von der Insel: toller Fußball von Arsenal und ManU, tolle Fans in Liverpool, starke Veranstaltungen im legendären Wembly-Station, die Fab Four, die Stones und eben Status Quo.

Pünktlich vor Tourneestart kam die neue CD - die 30.! - auf den Markt. Aber wer will das Neue schon unbedingt hören? Ca. 3000 Leute wurden vom Duo Who's That Girl eingeheizt, aber alle waren ins Pier 2 gekommen, um SQ zu erleben.

In der Umbaupause leichter Unmut des Publikums - sie wollten abrocken und nicht länger warten. Gegen 21 Uhr: Licht aus, Intro an (Geräuschkulisse a la Happy Traffic), im Hintergrund ist Mike Francis Rossi zu sehen. Und dann geht's endlich los!

Tolle SQ-Hits von der Bühne für ein begeistertes Publikum, das klatschte, tanzte oder einfach nur die Musik genoss. Erstaunlich, was diese - sorry - "alten" Herren so leisten. 90 Minuten Power-Musik, dann erst eine kleine Pause, um dann in den Zugabenteil zu gehen.
Anniversary Waltz, Bye Bye Johnny usw. Nach ca. 2 Stunden SQ ging dieser Abend leider viel zu schnell vorbei.

25.12.2002 Oldie-Night in Halle 7

Endlich wieder viele bekannte Gruppen der 70er Jahre in Bremen. Wie lange mußte der Oldie-Begeisterte nach dem Wegfall des Stadtfestes darauf warten.
Aber das Warten hat sich gelohnt. Radio Bremen hatte sich mächtig ins Zeug gelegt, um die Tremeloes, Suzi, Smokie mit dem neuen Sänger und die Hollies nach Bremen zu holen. Grad die Hollies, die sich auf den Bühnen inzwischen recht rar machen, kommen in die musikalische Provinz!

Nicht vergessen wollen wir die beiden local heroes Larry & The Handjive und die Stimmungskapelle Mushroams. Persönliche Meinung: die Mushroams - oder besser Saalbach & Band? - hätte man sich schenken können. Noch immer wird der mehrstimmige Gesang vermißt.

Obligatorisch für die (Stadt-)Halle war das Chaos an der Garderobe. Bis zu 30 Minuten mußten manche warten, bis sie ihre Sachen abgeben konnten. Es waren zu wenig Garderoben-Ständer vor Ort. Peinlich, weil der Kartenverkauf bis auf wenige Restkarten schon Tage vorher ein volles Haus garantierten. Die Halle 7 war ausverkauft - 6000 Leute, die gleich von Beginn an (die Oldie-Night wurde pünktlich um 19:00 Uhr gestartet) mitmachten. Zwischen den Auftritten war jeweils rund 15 Minuten Umbaupause, die meistens auch eingehalten wurde. Nur hier und da mußten noch Kabel neu gezogen, Mikros oder Monitore eingestellt werden. Das Aussteuern sollte man allerdings noch öfters üben. Bei den Mushroams z. B. war während des
Anniversary Waltz der Schlagzeuger Hascha bei seinem Einsatz nicht zu hören.

Erst gegen 1:30 Uhr ging ein toller Oldie-Abend zu Ende. Noch 'n Getränk für die Rückreise tanken? Da mußte man sich beeilen, denn einige Stände machten kurz nach dem Schluß der Veranstaltung Feierabend, obwohl die Halle noch recht gut besucht war.

Radio Bremen-Moderator Andreas Schnur sprach schon von einer Neuauflage im Dezember 2003, evtl. dann mit BLAX?

08.08.2003 Stones in Hannover

40 Jahre Rolling Stones. Aus diesem Grund starteten im Jahr 2002 die Rollenden Steine eine Welttournee. 2003 sind sie dann nach Europa gekommen, um nach einigen Auftritten die Deutschland-Tour in Hannover zu beenden.

Der Auftritt in der Open-Air-Arena auf dem Messegelände Hannover war nicht ausverkauft. Der Innenbereich und Teile der Sitzplatztribüne boten noch viel Platz. Aber rund 50.000 Fans kamen trotz recht teuren Eintrittskarten zusammen, um eine der größten Bands zu feiern.

Vorab ein besonderes Lob an den Veranstalter: Eigentlich ist das Mitbringen von Getränken bei Veranstaltungen ja nicht erlaubt, aber bei dieser Hitze wurde es geduldet. Die Open-Air-Arena spendete aber auch auf fast keinem Flecken Schatten. Die mitgebrachten Getränke waren eine willkommene Erfrischung.

Wie fast immer, wenn solch ein Top-Act auf der Bühne steht: Wozu Vorgruppen? Eine unbekannte Gruppe wollte die Menge mit Heavy Metal einheizen. Gelang aber nicht wirklich, der Sänger jauelte vielmehr seine Stücke in einer viel zu hohen Stimmlage runter, manche Stücke ähneltem bei den ersten Tönen Klassikern von AC/DC und Status Quo. Na ja, zum Glück haben sie nicht lange gespielt und keiner wollte eine Zugabe.

Die zweite Vorgruppe sorgte schon im Vorfeld für reichlich Zündstoff: die Bösen Onkelz. Sponsoren wollten sich zurückziehen, sollten die Onkelz auftreten, doch die Stones hielten am Support fest. Viele Fans waren wohl auch nur wegen der Onkelz angereist, doch ein Brüller war's irgendwie nicht. Tja, reine Geschmackssache. Den Support von AC/DC hätte ich persönlich besser gefunden.

Um ca. 21:00 Uhr aber ging die Post ab: Ron, Keith, Charlie und Mick kommen auf die Bühne. Bekanntermaßen mit einer riesigen Bühne ausgestattet, eine Großbildleinwand, die sich aus acht Elementen zusammensetzte und je nach Bedarf umgestaltet werden konnte, einer perfekten Licht- und Lasershow boten die Stones (fast) alles, was in 40 Jahren zu Hits wurden. U. a.
Angie, Satisfaction, Brown Sugar, Honky Tonk Woman, Start Me Up und viele Titel mehr, nur unterbrochen durch kleine Pausen, in denen die trockenen Kehlen gespült, die schwitzenden Hände trockengerieben wurden. Da können sich so mache eine Scheibe abschneiden, zwei Stunden wurde volle Pulle durchgespielt. Nach leider nur einer Zugabe und mit einem kleinen Feuerwerk wurde tolles Stones-Konzert beendet.

Das Verlassen der Open-Air-Arena gestaltete sich um so schwieriger: Die Wege waren mit den Menschenmassen voll, was zuerst nach Sicherheitsmaßnahme aussah, damit nicht Menschen evtl. zerquetscht oder niedergetrampelt werden stellte sich nach und nach anders dar: Händler stellten sich in die Menge, um Stones-Artikel an den Fan zu bringen bzw. noch schlimmer: am Ausgang standen fliegende Händler mit Getränken. Und die hielten die Menge unheimlich auf. Für den wenige Hundert Meter langen Weg brauchten wir rund eine Stunde.

06.12.2003 Stones-Cover im Meisenfrei

Jedes Jahr im Dezember kommt - nee nicht der Typ mit dem roten Mäntelchen und dem weißen Rauschbart - sondern Stone in die Meise. Bereits zum sechsten Mal waren sie zu Gast, und zum ersten Mal habe ich sie gesehen.

Die Meise war bis zum letzten Platz gefüllt, also so um die 300 Leute, und so mußte bald ein Schild "ausverkauft" aufgehängt werden. Und die Leute hatten richtig Bock auf Stones. Denn die Stimmung war super (also liebe BLAX-Fans: da könnt ihr 'ne Scheibe von abschneiden!!).

War natürlich auch Verdienst der Gruppe, die gleich richtig loslegte. Titel wie
Out Of Time, Start Me Up, Don't Stop, bis zu Brown Sugar, Mother's Little Helper, Ruby Tuesday, und Paint It Black, Sympathy For The Devil, Satisfaction und Emotional Rescue und viele mehr wurden gespielt. Nur eine kleine Pause gönnten sich die Stone-Mannen! und die Stimmung blieb auch nach dieser Unterbrechung einfach super.

Bei einigen Titel merkte man das Fehlen vom Keyboard, aber bei einigen Stücken spielte einer der Gitarristen Saxophon, und dies kam sehr gut an.

Was nicht so gut ankommt, ist einzig die Belüftungsanlage der Meise, der Bluesclub wird bei den vielen Leuten, den ganzen Scheinwerfern, dem Qualm schnell zur Sauna.

Meine persönliche Meinung zu Stone: einige Titel finde ich nicht so gut gelungen. Na ja, Geschmackssache, wie in vielen Dingen. Eine gute Cover-Band, die Oldie-Fans mal sehen und hören sollten, doch wollen wir nicht vergessen: der wahre Mick Jagger kommt immer noch aus Lilienthal.

13.12.2003 Torfrock im Pier 2

Nach zwei überragenden Auftritten in der Music Hall in Worpswede war Torfrock im Pier 2 zu Gast. Das Pier 2 war, im Gegensatz zur Music Hall, nicht ausverkauft. Als Vorgruppe war im Weser Kurier u. a. Sweety Glitter angekündigt, eine Blues Band war dann die einzige Vorgruppe. Beschiß am Kunden, denn wegen Torfrock allein wären wir nicht ins Pier gegangen.

Die Vorgruppe hat sich zum Glück schnell wieder von der Bühne verabschiedet, die Umbauarbeiten für den Hauptact konnten schnell beginnen. Das Publikum war gut drauf, teilweise mit Nikolausmützen (entsprechend dem Motto: Bagaluten Wiehnacht), teilweise mit (Stoff-)Wikingerhelmen ausgestattet. Die Bierlaune war zu diesem Zeitpunkt noch nicht so stark ausgeprägt, was sich aber im Laufe des Abends noch ändern sollte. Torfrock spielte einen tollen Mix aus alten Zeiten (
Volle Granate, Renate/Rut mit'n Torf/Sommertied-Blues und mehr) und aus jüngster Vergangenheit bis Brandaktuell (Beinhart/Gerne Werner aus den Werner-Filmen). Das Publikum wurde von Klaus Büchner immer wieder zum Mitmachen aufgefordert, und es folgte der Aufforderung - mitsingen bzw. mitgröhlen, schunkeln, klatschen usw. Die Stimmung war super, bis auf die rühmlichen Ausnahmen! Bei einigen scheint Blutalkoholgehalt = IQ, also so rund um zwei zu liegen. Denn warum wollen sich einige bei Veranstaltungen mit mir prügeln? Ich jedenfalls verspüre keine Lust, mich auf dieses Niveau herabzulassen und gehe daher meist dem Streit aus dem Wege und fange erst recht keinen an. Diese saufenden Gehirnamputierten können es einem vermiesen, diverse Veranstaltungen demnächst zu besuchen.

Trotzdem hat es Spaß gemacht, und nach drei Zugaben war auch dieser Auftritt eigentlich wieder viel zu schnell vorbei.

11.03.2004 A Tribute to Freddie Mercury

"We Are The Champions" hieß es in der Glocke. An diesem Abend sollte lt. Veranstalter eine Art Musical über Queen statt finden. Zum Glück war es nicht so. Vielmehr wurden Titel von Queen gespielt und Freddies persönlicher Assistent plauderte zwischendurch etwas vom Leben des Freddie Mercury bzw. der Queen-Group. Aufgepeppt wurde das Ganze mit Videos, Bühnenklamotten a la I Want To Break Free usw. Leider waren die Plätze in der Glocke nicht mal zur Hälfte besetzt, die Stimmung war trotzdem super, wie Handclapping a la Radio GaGa bewies. Diese Show hätte mehr Fans verdient gehabt.

01.05.2004 Open-Air in Raderhorst

Nach dem supertollen Auftritt zum Tanz in den Mai mit BLAX im Pein's haben wir uns für den Frühschoppen in der Waldbühne abgemeldet. Wir hatten Karten für ein Open-Air, veranstaltet von den Motorradfreunden Petershagen-Raderhorst.

Angekündigt wurden Big Balls (AC/DC-Cover), T. Rex, Andy Scott's Sweet, Slade und unsere Freunde Sweety Glitter.

Der Eintrittspreis von fast 34 € (auch für Kinder!!!) war nicht ganz ohne, doch für diese Gruppen mehr oder weniger angemessen. Die Fahrt über die Autobahn (Vorschlag vom Routenplaner) war langweilig, wenigstens Rapsfelder waren zusehen und zu riechen. Bis zum Ort Raderhorst vermißten wir Hinweisschilder, die zum Open-Air-Gelände führen. Gefunden haben wir es auch so, naja, nach so mancher Durchfragerei.

Es gibt mit Bon Scott eine supergeile AC/DC-Coverband, an die Big Balls nicht heran kommt. Aber sie versuchten das nicht so zahlreich erschienene Publikum anzuheizen. Nur spielten sie nicht DIE AC/DC-Knaller, mit
You Shook Me All Night Long kam zwar eines der guten Stücke, aber es war - finden wir - etwas zu wenig.

Mit Sweety Glitter als zweite Band gleich einer der Kracher. Wie gewohnt spielten sie dem Glamrock, den wir mögen, und das Publikum war begeistert.

Nach Sweety dann T. Rex! Mark Bolan hatte ja leider nicht viel Zeit, um reihenweise Titel heraus zu bringen, und so hatte T. Rex - mit einem Ex-Saxon und einem Ex-Smokie Gitarristen - schnell alle bekannten Titel gespielt.
Hot Love haben sie sogar ausgelassen. Schade!

Slade hatte es da einfacher. Viele bekannte Stücke, die gebracht wurden. Inzwischen prasselte Regen herunter und ließ die Stimmung etwas absacken. Und bei Titeln, wo das Publikum mitmachen sollte, kam wenig zurück.

TopAct sollte Sweet sein. Klar wurde die alten Stücke von Sweet gespielt, wie
Hell Raiser gleich zu Beginn, Co-Co, Wig-Wam Bam, Ballroom Blitz etc. wurden teilweise nur in Mix-Versionen gespielt. Sweet war leider nicht der TopAct, wie wir es uns gewünscht hatten.

Als "Rausschmeißer" durfte dann Big Balls noch einmal ran. Da es aber schon nach 1 Uhr war, wir durchgenäßt und müde waren, traten wir die Heimfahrt an.

Es war eine schöne Mischung im Publikum: Petershagener und Leute aus der Nähe, Biker, Ältere und Jüngere. Bis auf eine kleine Rangelei auch eine friedliche Veranstaltung. Nur lieber Veranstalter: ein Biker-Treffen ohne dazu gehörende Shops - da muß vielleicht noch was getan werden.

08.01.2005 Larry & The Handjive feat. Tony Sheridan

Larry hat sich ja in Bremen und umzu im Laufe der Jahre (bald 20 Jahre!) einen Namen gemacht. Zu sehen waren sie im Fernsehen auch schon mit Tony Sheridan. DER Tony Sheridan, der in Hamburg mit den Beatles..., das ist Geschichte, die jeder Oldie-Fan kennt. Nun waren sie zusammen im Meisenfrei, um Elvis 70. Geburtstag zu feiern. Die erste Serie war auch dem King gewidmet, zur zweiten Serie kam Tony mit auf die Bühne. Und um ehrlich zu sein, damit begann auch das volle Meisenfrei zusehens leerer zu werden. Das was Tony brachte, war grottenschlecht oder wir waren mit zu großen Erwartungen dort hin gegangen. Titel wurden unnötig in die Länge gezogen. Selbst Skinnie Minnie konnte man sich in der gebotenen Version nicht mehr anhören. Das Ende des Auftritts haben wir nicht mehr mitgekommen, wir haben es vorgezogen, die letzte Bahn nach Hause zu nehmen.

22.05.2005 MerQury in der Music-Hall Worpswede

Es "queent" im Moment. Letztes Jahr mit der Glocke, jetzt im Januar mit der Coverband MerQury, im Februar mit der Night Of Queen, und Queen selbst ist wieder unterwegs. Als Sänger haben sie Ex-Free-Sänger Paul Rodgers gewinnen können.

Nun aber zu MerQury. Sie wurden im Flyer als Gruppe angekündigt, die Queen blaß aussehen lassen würden. Sie waren nicht schlecht, aber um den legendären Queen-Frontmann zu imitieren, gehört weitaus mehr, als die zahlreichen Bühnenklamotten hin zu bekommen. Die Stimme des Kanadiers ist absolut nicht mit Freddie zu vergleichen, auch Brians Kaminholz (Gitarre) ist nicht zu kopieren. Hochleistung: rund zwei Stunden ohne Pause Volldampf mit Klassikern wie
We Are The Champions, Bohemian Rhapsody, I Want To Break Free und vielen mehr. Mehr als lästig: mal wieder hat die Technik es nicht geschafft, einen guten Sound zu schaffen. Ca. eine Stunde lang rannte ein Rowdy scheinbar planlos hin und her, um Kabel zu stecken/kontrollieren usw. Der Spaß, den MerQury aber rüber brachte, ließ dieses Chaos eigentlich vergessen.

26.02.2005 One Night Of Queen

Im Musical-Theater war One Night Of Queen angesagt. Einfach nur: Boah!!!

Damit könnte der Eintrag ins Tagesbuch eigentlich schon geschlossen werden, denn noch mehr über diese Nacht zu schreiben, ist unsinnig. Warum? Von Queen-Cover zu berichten, wäre in meinen Augen eine Abstufung dieser Aufführung. Zu gut war der Sänger, der im Gegensatz zu MerQury nicht auf häufiges Wechseln seiner Bühnenklamotten Wert gelegt hat, sondern viel mehr in Perfomance und Stimme.

Es ist wohl die beste Queen-Show nach den legendären Queen, die mit Paul Rodgers keine gute Wahl getroffen haben. Oder war es bewußt, weil der Sänger dieser Show wirklich an Freddie erinnerte? Das Theater tobte zu den tollen Stücken, die an diesem Abend gespielt - nein - zelebriert wurden. Sollte diese Show noch einmal auf Tour gehen - Freunde von Queen - dann unbedingt hin.

Einzig: In der Pause gingen an den Tresen die Getränke zur Neige. Der Veranstalter hat wohl nicht damit gerechnet, daß Queen-Fans 'ne Menge Durst haben. Hier sollte das Theater unbedingt noch ein wenig üben.

18.03.2006 One Night Of Queen

Letztes Jahr im kleineren Musical-Theater, jetzt in der größeren Halle 7 des AWD-Dome. Leider litt die gesamte Stimmung unter dieser unpersönlichen Atmosphäre.

Fast ausverkauft und mit Sitzplatztribünen/Stühlen ausgestattet begann der Queen-Abend pünktlich. Die Besucher waren zu dieser frühen Stunde einfach noch nicht in Stimmung, um zu den tollen Titeln mitzumachen. Erst später standen sie auf, um das Tanzbein zu schwingen, soweit die engen Reihen es zu ließen.

Diese Nacht hätte eine bessere Umgebung verdient. Die Halle 7 ist für stimmungsvolle Abende nicht geeignet.

Der Sänger verdiente sich auch diesmal besonders gute Noten - fast schon zu perfekt ist dieses Double, aber Bewegung und Stimme kommen einfach gut rüber.

21.04.2006 Sweety Glitter im Pam-Pam

Lange Zeit nicht mehr auf die Website gesehen, und beinahe schon einen Auftritt in der Nähe verpaßt. Gut, daß es Kollegen gibt. Also auf nach Hagen bei Bremerhaven, um ca. 21 Uhr biegen wir auf den Parkplatz - alles leer. Nach und nach kamen die Türsteher, und um ca. 22 Uhr konnten wir dann rein. Wir hatten uns auf 23 Uhr mit dem Auftritt eingestellt, aber bis dahin war die Disco so gut wie leer. Sweety trat dann erst um 0:30 Uhr auf, was unserer Stimmung schon einen Dämpfer gab. Die jungen Disco-Besucher, die vorher zu Oldies die Tanzfläche belagerten, verschwanden und sahen mehr oder weniger teilnahmslos zu. Die Instrumente waren zu laut ausgesteuert, es gb Rückkoppelungen, der Gesang ging unter.

Mit einer kleinen Pause war um ca. 3 Uhr Schluß, rauf auf's Motorrad und schnell zurück. Schnell? Wir fuhren genau in den Regen, gepaart mit Nebel. Völlig durchnäßt kamen wir dann irgendwann in Bremen an.

28.04.2006 Wild Black Jets feat. Alvin Stardust

Die Wild Black Jets sind - wie man so hört - in der Szene kein unbeschriebenes Blatt mehr. Und ein Support mit Alvin Stardust treibt den Bekanntheitsgrad bestimmt noch weiter hoch. Anne und Jürgen vom Country-Saloon haben das Ganze auch noch mit Kameras des Offenen Kanals festgehalten.

Die Vorgruppe Red Hot 54, die das Meisenfrei-Publikum anheizen sollten, können wir schnell vergessen. Nach einer kurzen Pause ging es endlich los. Das Publikum war leider unheimlich unhöflich. An vielen Ecken unterhielten sie die Leute mit einer unüberhörbaren Lautstärke. Grad bei leisen Stücken war das Gequatsche störend. Leider war nach rund einer Stunde schon Schluß. Happig, denn für 14 € Einritsgeld hätte man mehr erwarten können, wie z. B. eine Serie nur mit den Wild Black Jets.

Alvin hat dann nach einer Pause unterm Sauerstoffzelt Autogramme gegeben und sich nett dem interessierten Publikum gestellt und Fragen beantwortet.

12.10.2006 Status Quo im Pier 2

Was soll man über diese Band noch sagen? Seit vier Jahrzehnten stehen sie nun auf der Bühne, und das Publikum liebt sie. Wieder war das Pier 2 proppenvoll. Und wieder war die Vorgruppe "nur" Beiwerk. Das Publikum war da, um SQ zu erleben. Und so war dann auch die Stimmung. Es ist erstaunlich, wie diese Mannen um Mike Francis Rossi die Fangemeinde begeistern kann. Die Musik der ganzen Jahre ist nicht nur für die Leute, die mit SQ groß geworden sind, sondern auch das junge "Volk". Ich hoffe, daß Quo noch einige Jahre auf der Bühne bleibt.

05.12.2006 Mushroams-DVD wird in Angriff genommen

Als ich 1984 anfing, mich für die Bremer Musikszene zu interessieren, sammelte ich drauf los. Mindestens, was die Mushroams der da aktuellen Zeit betraf. Hinzu kam dann BLAX / Happy Times, Beathovens, Larry & The Handjive. Über "Gleichgesinnte" erfuhr ich einiges über die Yankees, von Jochen bekam ich etwas über die Mushroams / Happy Times / Times der 60er Jahre. Ich erfuhr Sachen über Just Us durch Stephan Remmler. In den 80er Jahren sah ich bei Herbert Küster Musikinstrumente und erfuhr ich von seiner musikalischen Vergangenheit bei den Yankees und Germans. Es füllten sich so manche Alben, einige Poster, Plakate und sonstige Mitbringsel lagern im Schrank. Nun ist die Zeit gekommen, das ganze Sammelsorium durchzuforsten, in den PC zu bringen und dann auf DVD zu bannen. Bereits digitalisiertes Material wie Videoaufnahmen vom Benefiz 1991, TV-Auftritte im Swutch und vieles mehr wird zwischen die gescannten Fotos, Briefe und Autogrammkarten eingearbeitet. Was da an Arbeit auf mich zu kommt, kann ich noch nicht genau sagen, auf jeden Fall lasse ich mir Zeit, damit es eine rundum gelungene Sache wird.

08.12.2006 Stone im Meisenfrei

Im Dezember 2003 habe ich sie bereits gesehen, und der Nikolaus meinte, es wird mal wieder Zeit und schenkte mir eine Eintrittskarte. Vielen Dank, lieber Nikolaus. Stone hören zu dürfen, war eine dufte Sache. Wie bereits vor drei Jahren war das Meisenfrei ein Tollhaus. Das zahlreich erschienene Publikum sang zu den Titeln der rollenden Steine. Solch eine Stimmung habe ich in der Meise selten erlebt.

31.12.2006 ReCartney im Meisenfrei

Autogrammkarte ReCartneyWill man seine Wohnung vor Silvestertrümmer bewahren, geht man entweder ins Bett oder man geht aus. Wir haben uns entschlossen, aus zu gehen. In die bestens bekannte "Meise", dort wurden zwei Gruppen angepriesen. Die Teenage Music International und ReCartney. Der Gott des Beat und Rock meinte es gut mit uns und schickte zuerst ReCartney auf die Bühne. Die Jungs aus Osnabrück haben's echt drauf. Sie brachten den Spaß, den sie mit der Musik haben, gleich rüber. Und da die Songs der Beatles im Ohr sind, war es leicht, zu den vielen Stücken mitzusingen. Wer auf Beatles steht, der sollte sich nach Möglichkeit die Fab. Four aus Germany ansehen.

Pech hatten wir dagegen mit Teenage Music Int. Als sie die Bühne stürmten, stürmten einige aus dem Publikum - und zwar raus. Es war für unseren Geschmack grauenvoll. Und so wurde die Jahreswechsel-Fete leider vorzeitig beendet.

Einen Dank an das Team der Meise: Ihr habt sie wunderbar geschmückt.

11.02.2007 Schlechte Nachrichten

Zwei traurige Nachrichen haben uns erreicht: Im Dezember verstarb Pedro vom Country-Duo Andy und Pedro. Die beiden Jungs haben wir beim Countrysaloon im Mai 2006 kennengelernt und viel Spaß mit ihnen bei der After-Show-Party gehabt.

Im Februar 2007 verstarb der Macher der Music Hall Worpswede, H. D. Leider ist durch diesen Verlust die Zukunft einer der bekanntesten Clubs ungewiss.
Wir werden euch nicht vergessen.

03.04.2007 One Night Of Queen

Langsam wird die Queen-Nacht zur festen Institution. Alte und neue Fans dieser wunderbaren Band mit dem legendären Frontmann konnten wieder einen tollen Abend genießen. Klar, weil die Titel bekannt und eingängig sind. Radio GaGa, Friends Will Be Friends oder Love Of My Life - wer kennt sie nicht? Nicht zu vergessen natürlich We Will Rock You und We Are The Champions. Schön, dass diese Night wieder im Musical Theater statt fand, denn dort ist die Stimmung besser, der Funke springt viel leichter über.

Schade nur, dass die Bremer bei frühen Anfangszeiten noch nicht so mitmachen, sondern erst eine Anlaufzeit brauchen. Aber es heißt ja auch: Bremer kommen langsam aber gewaltig. Freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit Gary Mullen im Jahr 2008.

14.04.2007 Stones-Cover in der Meise

Aber nicht irgend eine Coverband, sondern Voodoo Lounge. Die Auswahl an diesem Tag: BLAX im Bürgerhaus oder Voodoo Lounge in der Meise. Sorry, Jungs, aber diesmal fiel die Wahl auf Voodoo Lounge. Und so haben viele Fans von BLAX gedacht, jedenfalls waren sehr viele bekannte Gesichter zu sehen.

Ich konnte bereits vor einiger Zeit nur Gutes über die Band hören, wie der Sänger ein direkter Nachkomme von Mick sein könnte und so weiter. Davon konnte ich mich nun überzeugen, und es stimmt. Der Sänger hat wohl nur ein Hobby neben der Livemusik: Stonesvideos ansehen. Die Mimik, die Bewegungen - es stimmte einfach. In diesem relativ kleinen Club war gleich die Stimmung da. Fast ausverkauftes Haus bei den sommerlichen Temperaturen - schon beeindruckend.

Gespielt wurde natürlich (fast) alles, was der Stones-Fan auch hören wollte:
Start Me Up, Paint It Black, Honky Tonk Woman, Satisfaction, Sympathy For The Devil wurde mit einem Schlagzeugsolo eingeleitet. Wer auf Stones steht, der sollte sich diese Band nicht entgehen lassen.

23.06.2007 Genesis in Hannover

Als Genesis waren sie erfolgreich, solo waren sie erfolgreich: Mike Rutherford mit „Mike & The Mechanics“, Phil Collins und Tony Banks.

Doch nach 15 langen Jahren taten sie sich wieder zusammen und touren wieder als Genesis durch die Lande. 22 Konzerte, rund 1 Million Fans, rasend schnell der Vorverkauf. Zu den Glücklichen, die eine Karte ergattert haben, gehörte ich auch. Terminlich passte es mit dem 23.06. Hannover.

Die Wettervorhersage war an diesem Samstag Morgen mehr als bescheiden: Regen am Nachmittag bis in den Abend hinein. Zum Glück hielt sich der Wettergott nicht ganz daran, die Anfahrt bliebt weitesgehend trocken, in der AWD arena knallte sogar die Sonne auf den Pelz.

Lt. Vorankündigung sollte ab 17 Uhr Einlass sein, ab 19 Uhr sollte es los gehen. Nun ja, Einlass war erst gegen 18 Uhr, los ging es so um 20 Uhr. Dafür aber gleich richtig: Genesis verzichtete auf eine Vorgruppe und ging dann also selbst auf die Bühne. Kurz vorher kam das Publikum endlich in Wallung und ließ „La Ola“ durchs Stadion schwappen. Pünktlich zu Konzertbeginn fielen recht viele Regentropfen vom Himmel, der sich aber wenige Minuten später wieder aufhellte und für den Rest des Abends blieb es trocken.

Eine super tolle Bühne mit kleinen Monitoren im Hintergrund, eine perfekte Light- und Videoshow, ein fast perfekter Soundmix. Die „alten“ Herren können es noch. Man denkt an so viele Hits, aber dann fällt einem ein: „war von Phil, war von Phil, war ...“. Aber es blieben noch eine ganze Reihe von Stücken, die Genesis heraus gebracht hatte.
Turn It on Again, Mama, Follow You Follow Me, Tonight Tonight und I Can’t Dance, um ein paar zu nennen. So rund 2 ½ bis 3 Stunden später die Zugaben, und Genesis hatte wieder eine tolle Show abgeliefert.

Die Rückfahrt war dann nicht so toll, denn es dauerte fast eine Stunde, um aus Hannover wieder raus zu kommen. Dies war aber nicht so schlimm, denn der Fahrer träumte noch vom Konzert.

14.12.2007 Sweety Glitter in Worpswede

Der Termin in der Music Hall sollte eigentlich schon eher statt finden. Vielleicht um das Jubiläum der Band – wie bereits im Terminplan veröffentlicht – auch so feiern zu können, wurde der Termin verschoben. Jubiläum? Ja, Sweety Glitter feierte mit seinen Sweethearts a) sein 20 jähriges Bühnenjubiläum und b) seinen 1000. Auftritt! Herzlichen Glückwunsch!!!

Die Music Hall war nicht so gefüllt, wie wir es sonst kennen. Ob dies die ersten Anzeichen des NichtraucherschutzGesetzes sind? Ich fand es – als bekennender NR – als sehr angenehm, nicht im Dauernebel stehen zu müssen. Die erste Serie war – nach unserem Geschmack – ’n büschen lahm. Wer Sweety schon mal erlebt hat, weiss wie sonst die Post abgeht. Hier und heute wurden viele ruhige Stücke gespielt. Unterbrochen wurde der Gig dann auch noch durch eine (Raucher-)Pause. Aber nach dieser Pause legte Sweety dann endlich los. Sorry Freunde, doch die zweite Serie entschädigte nicht wirklich. Sagen wir mal so: nach 20 Jahren und nun über 1000 Gigs haben sie sich eine kleine Pause gegönnt. Hoffentlich legt ihr dann 2008 den Schalter wieder um.

29.12.2007 Oldie-Night im AWD-Dome

Es sollte DIE Oldie-Night werden. Lange war der Vorverkauf im Gange, aber an diesem Abend fanden sich grad 6000 Leute im AWD-Dome ein. Viele Sitzplätze blieben frei, in der Stehplatz-Area war auch noch viel Platz.

Angefangen hat die Bremen Eins-Band, um das Publikum schon auf Touren zu bringen.

Mit den Equals kam dann eine Band, die auf eine lange Bandgeschichte zurück blicken kann, doch leider nur wenige bekannte Stücke heraus brachte.
Softly Softly, Viva Bobby Joe, I Won’t Be There und natürlich Baby Come Back kennt jeder Oldie-Fan, aber nix um die Masse in Wallung zu bringen. Zudem: der Bremer kommt vor 22 Uhr eh nicht in Schwung. Und da der Auftritt so kurz war, mutmaßten schon einige im Publikum: „da kriegen wir ja noch den 23 Uhr Zug“.

Mit den Shadows war’s dann nicht besser: tolle intrumentale Stücke wie
Shadoogie, Wunderful Land, Don’t Cry For Me Argentina und zu guter letzt Apache – damals das Paradestück von unserem Gunnie – oder auch aus der Zeit mit Sir Cliff Richard super toll gespielt, aber nix zum Tanzbein schwingen.

Leicht genervt vom mieserablen Soundcheck – Mikro nicht offen, schlechte Akustik sowieso – kam dann Andy Scott mit seinen Sweet auf die Bühne. Endlich Party!!!
Co-Co, Wig Wam Bam, Teenage Rampage, Ballroom Blitz und alle anderen Hits von The Sweet. Das letzte Urgestein der Glam-Rock-Band zu sehen, war schon toll.

Die Bremen Eins-Band machte dann den Rausschmeißer. Rund 35 € pro Stehplatzkarte war dann eigentlich doch zu viel für dann nur eine gute Oldie-Band.

31.12.2007 Silvesterfete in der Meise

Geunkt hatten die Meisen-Betreiber, das dies vielleicht die letzte Fete sein könnte. Bremen machte ja zu Jahreswechsel den Nichtraucherschutz wahr. Mit Jailrock kam eine Band aus dem Bremer Umland, die seit rund 5 Jahren touren. Um 21 Uhr sollte das Spektakel beginnen, um 22 Uhr beschwerten sich die ersten Leute, wo die Band bleiben würde. Es dauerte noch einige Minuten, bis es dann in der festlich geschmückten Meise los ging. Der Mixer hatte wohl seinen Gehörschutz noch in den Ohren, entsprechend laut war es zu Anfang. Und mit der Lautstärke war auch der Klang mieserabel. Zu Glück wurden einige Einstellungen vorgenommen, so dass Lautstärke und Klang erträglich wurden. Mit Stücken von AC/DC, Joan Jett, Tina Turner oder auch Stones machten sie vor nix halt. Aber Freunde: Sympathy For The Devil müsst ihr unbedingt noch üben. Eine etwas unglücklich eingeschobene Pause von ca. 23:30 Uhr (besser wär’s gewesen bis ca. 23:45 Uhr zu spielen) bis nach Mitternacht sorge dafür, dass die Leute sich mit Bölkstoff und Böllern bewaffnen konnten. Ein Unglücksfall vor der Meise: In Kopfhöhe explodiert ein Knaller und verletzte jemanden. Dafür, dass sie erst so spät auf die Bühne kamen, spielten sie recht ordentlich lang bis ca. 3 Uhr und verteilten noch aus dem Fundus der Meise einige panierte Schnitzel unters Volk.

2008 Kein guter Start für BLAX

BLAX sollte wieder im Bürgerhaus Vegesack spielen. Doch das Bürgerhaus musste den Termin verschieben. Ersatztermin wurde gefunden. Doch leider ist wohl untergegangen, dass ohne PA solch ein Gig schwer geht. So warteten bestimmt viele Fans vor den Toren, um dann zu hören, dass auch der Ersatztermin für den Ersatztermin ausfallen muss.

Außerdem sollte ein weiterer Termin in einem Bürgerhaus statt finden. Leider sind wohl Gelder gestrichen worden, so dass der Auftritt ersatzlos gestrichen wurde.

Wir hoffen, dass sich diese Pannenserie nicht wie ein roter Faden durchs Jahr zieht.

Die nächste Panne: Die Eröffnung von DELLO in der Georg-Bitter-Strasse. Bei der Vorveranstaltung war Mark Madlock, Schmusi von Poppstar Dieter Bohlen, und am Sonntag dann Bohlen zur Autogrammstunde selbst. Da war leider kein Platz mehr für BLAX.

23.04.2008 Fury im Pier 2

1987 wurde in einer Garage in Hannover die Band Fury In The Slaughterhouse gegründet. Auf der jetzigen Tour sollte dann das 20jährige Jubiläum gefeiert werden. Ehrlich gesagt, als nicht absoluter Fury-Fan fallen leider nur wenige Titel ein. Und wenn ich nicht vor einigen Jahren eine Sonder-Limited-Edition-CD gewonnen hätte, wäre Fury evtl. auch nicht im Plattenschrank zu finden. Doch die Tour hat auch einen weiteren Aufhänger: Farewell & Goodbye. Fury will nun nach über 20 Jahren die Bühne verlassen. Jubiläum und Abschied in einer Tour - Grund genug mit eine Karte zu kaufen.

Das Pier 2 war nicht bis zum letzten Platz gefüllt. Lag vielleicht am Nichtraucherkram, vielleicht an der CL-Übertragung oder auch daran, dass es mitten in der Woche war. Eingeleitet wurde der Abend mit einer kleinen Ansprache über das Pech von Fury. Frontmann Kai war gehandicapt. Bei einem Auftritt hat er sich das Knie verdreht und steht seit dem mit einer Spezialstütze auf der Bühne. Man merkte später auch, dass Kai sich eigentlich wilder auf der Bühne bewegt, aber es ging nun mal nicht. Trotzdem gab er alles.

Radio Orchid, When I'm Dead And Gone und Time To Wonder durften nicht fehlen. Fury hatte eine tolle Idee: sie verließen die Bühne und stellten sich mitten ins Publikum.
Fury In The SlaughterhouseFury
Nach kurzer Zeit gingen sie unter Gejohle des Publikums wieder auf die Bühne. Mit
Won't Forget These Days sollte der eigentliche Auftritt enden. Aber das Publikum wollte mehr, viel mehr. Als ob sie den Abgang nicht bemerkt hätten, sangen sie weiter "Won't Forget These Days" in einer Lautstärke, so etwas habe ich selten erlebt. Fury kam wieder und stieg in den Titel mit ein. Nach einigen Stücken wieder Tschüß!

Und das Publikum war noch nicht satt. Sie wollten Fury noch eimal sehen. Und Fury kam noch einmal auf die Bühne und brachte dann den leider absolut letzten Zugabenteil.

Mit Superlativen halte ich mich normalerweise zurück. Hier darf ich sagen: Vielen Dank, Fury! Es bleibt ein unbeschreiblicher Abend in Erinnerung.

Besonderes Highlight: Ein junges Team hatte eine grandiose Idee. Das grad beendete Konzert auf USB-Stick zum Mitnehmen. Leider versagte die Technik, so dass eine lange Wartezeit mitzubringen war. Oder alternativ das Konzert eben als Download. Klasse Idee von di-rec.com

24.05.2008 Nachruf

Eine traurige Nachricht ging über den Ticker: Karl-Heinz "Spezi" Mayr ist gestorben. Spezi ist Altbremern aus der Disco-Szene bekannt. Später wurde er Stadionsprecher bei Werder. Mit Spezi ist ein Stück Geschichte gegangen.

28.05.2008 Bon Jovi in Hamburg

Bremen rüstete mit dem AWD-Dome und dem Weser-Stadion auf, um mal wieder gute Live-Events bringen zu können. Bisher machen aber alle großen Stars einen großen Bogen um Bremen. Hamburg und Hannover - da geht die Post ab. So auch mit diesem Konzert.

Als Support bot man Gianna Nannini, die das Publikum in der HSH Nordbank Arena (besser bekannt als Volkspark-Stadion) einheizen sollte. Die Akustik im Stadion war besch..... Ob es am Membran-Dach oder an den VIP-Logen mit Glasfront lag, der Sound war grottenschlecht. Oder sie wurde einfach nur schlecht ausgesteuert. Jedenfalls brach sich der Sound im Rund des Stadions und war deutlich als Echo zu hören. Es war teilweise so schlecht, Gianna Nannini hätte auch koreanisch singen können, es wäre kaum aufgefallen. Wirklich schade, denn die Rockröhre hätte einen besseren Auftritt verdient.

Bon Jovi wurde deutlich besser ausgesteuert, der Sound war besser und lauter. Schade nur, dass das Konzert mit 35.000 Fans nicht ausverkauft war. Lag vielleicht am Wochentag, vielleicht auch am Preis. Persönlich fand ich es gut, nicht wie eine platte Flunder in der Menge zu stehen. Der Gang zu den Getränkeständen war frei und ich kam auf "meinen" Platz ohne Probleme zurück.
HSH ArenaBon Jovi

Obwohl das Konzert nicht ausverkauft war, war die Stimmung gut. Bei den Titeln wie
Livin' On A Prayer, Keep The Faith, Wanted Dead Or Alive bzw. In These Arms - um ein paar Stücke zu nennen - gingen die Fans mit und sangen lautstark mit. Nach rund zwei Stunden verabschiedete sich Jon Bon Jovi mit seiner Band.

Nach dem Konzert musste ich dann zur Polizei! Hab nix angestellt. In Hamburg angekommen, stand an einer Kreuzung ein Beamter mit seinem Bike. Den fragte ich nach speziellen Parkplätzen für Biker. Er empfahl mir die Polizeiwache am Stadion gegenüber Parkplatz ROT, um das Bike abzustellen. Klasse Idee, da kommt sie bestimmt nicht weg. Nach dem Konzert Gruß an die Biker, die sich grad anzogen, als einer auf mich zu kam. "Hab Dein Kennzeichen gesehen. Komme aus Syke. Wollen wir zusammen zurück fahren?" Noch einmal klasse Idee, denn allein über die A1 zu brettern ist blöd. Nach gut einer Stunde trennten sich dann unsere Wege.

01.10.2008 20 Jahre am BLAX-Bass

Am 01.10.1988 wurde der Nachfolger vom BLAX-Bassisten und Ex-Wolfsmond Joseph "Joe" Hess
Wolfsmon 1978
links: Joe Hess, Archivfoto von http://www.wolfsmond.biz/

im STUBU Musikkeller angekündigt: Uwe Hemken. Seit dieser Zeit zupft er die dicken Saiten bei BLAX auf seiner Fender.
Uwi, herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum.

04.10.2008 Queen & Paul Rodgers in Hannover

Nach dem Tod von Frontmann Freddie Mercury war es lange still um die restlichen Queen-Mitglieder. Brian May durfte bei einer Feier von Queen Lizzy II spielen, aber sonst war leider kaum noch etwas von ihnen zu hören. Dies änderte sich 2005, als sich Queen mit Paul Rodgers zusammen taten und die Scheibe "Return of the Champions" heraus brachten. Bei der anschließenden Tour habe ich leider keinen Live-Auftritt besucht.

Nun kam die Gelegenheit, Versäumtes nachzuholen. Mit "Cosmos Rock" tourt Queen mit Paul Rodgers wieder durch die Lande. Ich war gespannt! Die TUI Arena war ausverkauft, und obwohl zu Einlass um 18:30 h die Fans in langen Schlangen vor der Toren standen, lief der Einlass schnell ab. Pünktlich um 20 h stand Queen dann auch auf der Bühne. Zuerst wurde ein neuer Titel gespielt, als zweiter Titel kam auch gleich ein alter Queen-Titel
Tie Your Mother Down. Paul Rodgers versucht gar nicht, Freddie zu imitieren. Was ihm auch mangels Stimme und exzentrischer Ausstrahlung nicht gelingen würde. Er interpretiert die Titel so, wie er sie bringen kann. Und dies sehr überzeugend.

Im Laufe des Auftritts kam Brian mit einem Hocker auf einen Laufsteg, der in den Innenraum ragte und fragte, ob wir für Freddie ein Lied zusammen singen möchten. Ein unheimlich emotionaler Moment. Brian stimmte
Love Of My Life an, und die Fans sangen lautstark mit. Ich glaube, dass dieser Moment auch Brian unter die Haut ging. Im Anschluss wurde die Base des Schlagzeugs auf den Laufsteg gestellt und Roger Taylor kam nach vorn. Es wurde '39 angestimmt, dazu wurden dann auch die anderen Bandmitglieder nach vorn geholt, um dann den Titel zu spielen. Dann durfte Roger noch ein Solo hinlegen, wobei dann nach und nach immer mehr Teile seiner Schließbude aufgebaut wurden. Sehr interessante Idee.

Es ging dann mit vielen Hits von Queen weiter:
Radio GaGa, Little Thing Called Love, eine Neuauflage von Brigthon Rock, bei dem Freddie auf der Leinwand eingeblendet wurde. Ebenso war Freddie zu Bohemian Rhapsody zu sehen.

Nach ca. zwei Stunden kam der Zugabenteil, wie in guten alten Zeiten mit
We Will Rock You, We Are The Champions und als Tribute to Free Alright Now. Nach guter Tradition ging nach rund 2 1/4 Stunden das Konzert mit God Save The Queen zu Ende. Ich glaube, auch Freddie hätte sich über diesen Abend gefreut.

Leider gehen Queen und Paul Rodgers nach dieser Tour wieder getrennte Wege.

09.01.2009 Dave Dee gestorben

Dave Dee Autogramm Ein Großer der 60er Jahre ist von uns gegangen. Mister Dave Dee hat den Kampf gegen den Krebs leider verloren. Mitte Dezember konnte David Harman - alias Dave Dee - noch seinen 67. Geburtstag feiern.

Sowohl mit seiner Band Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick and Tich als auch solo konnte er die Massen begeistern und zog das Publikum in seinen Bann.

Unvergessen bleiben seine Hits wie
Hold Tight, Hideaway, Zabadak, Save Me u.v.m., die auf keiner Party fehlen dürfen.

So kurios seine Musiker-Karriere begann, so schrecklich hörte sie nun auf. Als Polizeischüler musste er den Unfall aufnehmen, bei dem Eddie Cochran verstarb. Da reifte die Idee Musiker zu werden.

Klub 27

Durch Zufall habe ich vom "legendären" Klub 27 erfahren. Der Eintritt in diesen Klub setzt aber voraus, dass man abtritt. Und zwar im Alter von 27 Jahren. Zu den Klubmitgliedern gehören u. a. Brian Jones, Jimi Hendrix und Janis Joplin. Mehr zu diesem Klub: Mr. Jones Times

31.01.2009 Tina Turner in Hamburg

Nach rund acht Jahren Bühnenpause tourt sie wieder: Tina Turner. Wer ist JLo? Wer ist Anastacia? Wenn man diese Powerfrau auf der Bühne sieht, dann denkt man nicht an ihre fast 70 Jahre. Sie rockt und rollt mit einem Elan, den man bei anderen, die viel viel jünger sind, vermisst. Geplanten waren sieben Deutschlandkonzerte, da die Karten weg gingen, wie warme Semmeln kamen noch Konzerte dazu, so dass es 16 Konzerte wurden. Viele Klassiker wurden gespielt: River Deep, Mountain High, We Don't Need Another Hero, Jumpin' Jack Flash, The Best, Private Dancer, Proud Mary und natürlich Nutbush City Limits. Teilweise dazu die passende Bühenshow oder das passende Outfit wie zu Goldeneye oder Mad Max. Gegönnt war ihr die 30 minütige Pause. In der Zeit lief über Monitore Bilder ihres Lebens ab.

Als Nichtdauergast in der Color Line Arena fand ich es etwas unübersichtlich, wie man vom Unterrang zum Oberrang kommt, und nachher wieder zurück, ohne dann eine Treppe zu erwischen, die direkt nach draußen führt und nicht zur Garderobe.

Die Leute vom Parkplatz machten einen tollen Job. Sie leiteten den abfahrenden Verkehr! Sie achteten auf Autokennzeichen und wiesen dann die Autos so um, dass man schnell in die richtige Richtung kam. Quer über'n Platz, und schon waren wir Richtung Autobahn. Klasse Leistung.

11.03.2009 AC/DC in Bremen

Kleines Quiz: was ist los, wenn ein 54jähriger in Schuluniform erscheint? Richtig, dann ist AC/DC angesagt.

Dabei stand die Tour für mich unter keinem guten Stern. Als das Album Black Ice heraus kam und die Ankündigung, dass AC/DC auf Tour gehen, habe ich mich bei eventim registriert. Am Freitag, 10.10.2008, bekam ich spät abends eine Mail, dass ich Karten reservieren lassen könnte. Leider hab ich da meine Mails nicht abgerufen. Erst am nun legendären 11.10., als der Server von eventim und die Telefonhotline zusammenbrachen und die gesamte Deutschland-Tournee in 12 Minuten ausverkauft war. Langes Gesicht. Auch die Hoffnung auf freie Kontingente verpuffte. Dafür stiegen die Preise für die Karten bei ebay und Co. auf bis zu 200 €, und das sehe ich nicht ein.

Dann der 11.03.2009 - in Bremen ist AC/DC ausgebrochen. Bremen 4 verlost den Tag über Karten. Ein kleiner Hoffnungsschimmer. Ich sollte eine SMS erhalten, wenn Frau oder Tochter eine Karte gewinnen sollte. Bis Nachmittag keine SMS. Also sich mit dem Schicksal abfinden – nix AC/DC heute live sehen. Komme zu Hause an und bekomme als Info: „Haste gehört, an der Abendkasse gibt es 200 Karten“. Ran ans Telefon, durchkommen, beten/betteln. Freier Mitarbeiter in der Hotline und – YES – eine Karte für mich!! Hurra, ich liebe diesen Tag. Schnell in andere Klamotten und los. Nun zur Show.

Die Vorgruppe hätte man sich schenken können. Um 21 Uhr dann Licht aus, womm, Spot an, yeah. Video auf der Leinwand, und plötzlich wird der
Rock'n'Roll Train reingefahren. Und es hält keinen mehr auf den Sitzplätzen. Sofort geile Stimmung im Saal. Nach Rock'n'Roll Train dann bald die ersten Klassiker wie Back In Black, Dirty Dees Done Dirt Cheap, Thunderstruck, Hells Bells, You Shook Me All Night Long, TNT, Whole Lotta Rosie, Highway To Hell, zu For Those About To Rock wurden 6 Kanonen beim Refrain fire ...we salute you nach einander abgefeuert.

Was für eine Stimmung, was für eine Show. Sänger Brian Johnson fegt über die Bühne wie ein junger Gott. AC/DC hat wohl unheimlich viel Spaß bei der Tour, jedenfalls kam es so rüber. Nach zwei Stunden ging das wohl beste Konzert 2009 in Bremen zu ende.

20.03.2009 Platz 1 bei google

Die Suchmaschine google.de zeigt beim Suchbegriff BLAX unsere Seite als Ergebnis als erstes - also Platz 1, vor BLAX.de, einem Sportverein aus Berlin. Was für ein glücklicher Moment für mich als Webmaster. Wenn ich noch an die Entstehung der Seite denke, mit reinen HTML-Befehlen, kaum Bilder/Grafiken, so gut wie keine Gestaltung. Mit einem Routing von surf.to/blax zu 042189xxxx-0001@t-online.de Ende der 90er Jahre, nun mit einem Hoster und einer DE-Adresse.

Von SELFHTML über Microsoft
® Frontpage 2000 zu Namo WebEditor. Seit einiger Zeit, weil viele Aufrufe aus dem Ausland, mit einer Übersetzung ins Englische.

Danke an alle, die diese Seite gesucht und eine tolle Band gefunden haben; Danke an alle, die zum Aufbau der Seite geholfen haben, auch wenn mir bei diversen Änderungswünschen die Schweißperlen auf der Stirn standen.

27.03.2009 Sweety Glitter in der Music Hall

Im Dezember 2008 war auf der Homepage von Sweety Glitter & The Sweethearts zu lesen, dass mein Kumpel Bahni alias Monsignore Salvatore d'Amour die Band verlassen hat und dafür Might Mitch McCennedy seinen Platz einnimmt. Na, den muss man natürlich begutachent.

Vielleicht voreingenommen und nicht ganz objektiv, aber eine "Offenbarung" ist es nicht. Might Mitch wirkte wie ein Fremdkörper auf der Bühne.

Überhaupt gab es noch mehr zu meckern: die Musik wurde zu laut ausgesteuert, so dass es vor der Bühne schon Kopfschmerzen bereitete und der Sound aus den Boxen nicht mehr schön anzuhören war.

Schade auch, dass Frontmann Sweety nicht bei Stimme war. Eine Erkältung quälte ihn, s. d. auch der Zugabenteil kürzer ausfiel, als sonst üblich.  Und Sweety musste seine Stimme für den Auftritt am nächsten Tag in Leipzig schonen.

Ich hoffe für Sweety Glitter, dass sich der Bassist deutlich steigert oder Bahni zurück kommt.

02.05.2009 Classic Rock Night in Emden

Smokie, Sweet, Slade und The Rubettes an einem Abend

Zur Nordseehalle: Gefreut haben wir uns auf eine Stärkung vor der Oldie Night. Doch leider ist in der näheren Umgebung nur eine Dönerbude, die auch noch seit zwei Monaten dicht ist. Also drauf hoffen, dass es etwas in der Halle zu schnabulieren gibt. Für die ausverkaufte Halle ZWEI! Getränkestände und EINEN Stand für die Nahrungsaufnahme. Die Servicekräfte waren hoffnungslos überfordert. Die Currywurst entpuppte sich als normale Brat mit Ketchup und sparsam verteiltem Currypulver, die Bockwurst lag wahrscheinlich schon seit Stunden im lauwarmen Wasser. Selbst Tankstellen haben heute einen besseren Service. Beim nächsten Besuch einer solchen Veranstaltung lieber Brote einpacken.

Rubettes: Den Anfang machten The Rubettes, oder besser The Rubettes feat. Alan Williams. Denn inzwischen gibt es auch The Rubettes feat. Bill Hurd. Aber zurück zu RfAW: Mit Alan Williams, Mick Clarke und John Richardson stehen drei Gründungsmitglieder auf der Bühne. Klar wurden die Hits wie
Sugar Baby Love, Tonight, Juke Box Jive oder I Can Do It gespielt. Und ich erinnerte mich an Kirchweyhe vor vielen, vielen Jahren, als wir als Mushroams-Fan-Club-Abordnung mit den Rubettes am Tresen standen. Einfach schön, die Jungs auf der Bühne wiederzusehen, doch ca. 30 Minuten waren echt zu kurz.

Slade: Bei Slade sind noch zwei Gründungsmitglieder dabei: Dave (David John) Hill und Don Powell. Sie heizten dem Publikum ordentlich ein, dafür sind die Titel wie
Coz I Luv You, Mama Weer All Crazee Now, Gudbye T'Jane usw. genau richtig. Allein Dave Hill ist das Geld wert. Dieser kleine Wirbelwind hat mit 63 Jahren Feuer für zwei.

Sweet: Nur noch einer der GlamRock-Band ist musikalisch aktiv. Vor Jahren noch als Andy Scott's Sweet unterwegs, kann er nach dem Tode von Mick Tucker im Jahr 2002 (Brian Connolly starb ja bereits 1997) den Namen ganz für sich beanspruchen. Und das, obwohl er erst später zu Sweet kam. Ich weiss nicht, ob Andy ein Perfektionist oder ein Choleriker ist. Mal wieder war er unzufrieden über die Aussteuerung der Monitore. Erst zu leise, dann Rückkopplung.
Gespielt wurden natürlich die ganzen Hits wie
Funny Funny, Co-Co, Poppa Joe, Little Willy, Block Buster, Ballroom Blitz u.a.m. Unschön der Abgang von Andy: reißt zwei Saiten aus der Gitarre und legt sie dann vor sich auf den Bühnenboden und verschwindet dann, während seine Bandkollegen sich artig verabschieden.

Smokie: Last but not least: Smokie mit dem Gründungsmitglied Terry Uttley. Altbekannte Stücke, doch als Hauptact leider mindestens an diesem Abend nicht geeignet. Denn zu
Lay Back In The Arms Of Someone, Needles And Pins, Mexican Girl, Don't Play Your Rock'n'Roll To Me, Wild Wild Angels oder als Zugabe Living Next Door To Alice kam nicht mehr die ganz große Stimmung auf. Erstaunlich ist aber, wie es Smokie schafft, einen Sänger wie Mike Craft mit so einer rauchigen Stimme zu finden, der nah an Chris Norman oder Alan Barton heran kommt.

Genug gemeckert, die Rock Oldie Night war von den Akteuren her ein toller Abend.

Videostreams von RadioBremen

Fans des Beat-Clubs und des Musikladens aufgepasst:

unter
free.videoload.de können in der Rubrik Musik > Shows mit entsprechender DSL-Leitung Sendungen des legendären Beat-Clubs und Best of des ebenso legendären Musikladens angesehen werden. Im Browser wird nur ein Plugin für den MediaPlayer benötigt.

12.07.2009 Hein Mück ist gestorben

Ein Bremerhavener Original ist von uns gegangen:

Günther Bockelmann alias Hein Mück ist gestorben. Bekannt wurde er als singender Seemann, der oft beim Hafenkonzert von Radio Bremen auftreten durfte. Schwägerin Sabine und Schwager Klaus haben ihn vor vielen Jahren nach Böblingen geholt, als Hauptact für den dortigen Fischmarkt.

07.08.2009 Willy DeVille gestorben

Und noch einer spielt jetzt auf der Harfe:

Frontmann von Mink DeVille, Willy DeVille, u. a.
Each Word's A Beat Of My Heart, ist nicht mehr unter uns.

14.08.2009 Les Paul gestorben

Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab:

der Gitarrenvirtouse Les Paul ist im himmlischen Alter von 94 Jahren gestorben. Bereits zu Lebzeiten wurde eine Gitarre nach ihm benannt: die Gibson Les Paul. Hier ein wenig Info zu
Les Paul und Gibson.

17.10.2009 Benefiz für MehrSi

Im Sommer ist einer unserer Biker aus dem Forum Hausstrecke.de gestorben, weil unter der Leitplanke ein Unterfahrschutz fehlte.

Aus diesem Grund hat sich Bikerkumpel Gernot dafür stark gemacht, ein
Benefiz auf die Beine zu stellen. Mit Hilfe von eingen Forumsmitgliedern wurde alles organisiert, wie Location, Bands, Bühne, PA/Licht, Pressearbeit usw.

Vielen Dank auch an Uschi Nerke, die an diesem Tag im Beat-Club Werbung für die Veranstaltung machte.

Die Veranstaltung litt leider an der Jahreszeit und Witterung, es war kalt und nass, sonst wären bestimmt ganz viele Interessierte vorbei gekommen.

Bleibt nur der Spaß der Beteildigten und der Erlös, der an die Organisation MEHRSi (Mehr Sicherheit für Biker) geht.

23.10.2009 Status Quo in Bremerhaven

Die Meister der Luftgitarre sind wieder im Lande:

Status Quo ist in Bremerhaven zu Gast und hat als Vorgruppe Kansas mitgebracht. Mit Steve Walsh (Gesang/Keyboard), Kerry Livgren (Gitarre), Rich Williams (Gitarre) und Philip Ehart (Schlagzeug) ist die Band fast in Originalbesetzung. Wohl bekannt der Titel
Dust In The Wind, mehr kannte ich von Kansas auch nicht. Und nach diesem Abend finde ich, ich hab' da nichts verpasst.

Nach einer kurzen Umbaupause inkl. Staubsaugen des Bühnenteppichs ging die Party richtig los. SQ fängt gleich mit einem ihrer zahlreichen Hits an (viele Casting-Bands hätten Mühe, den Abend überhaupt mit Titeln zu füllen), wechselt von alten Ohrwürmern zu
Beginning of The End vom aktuellen Album In Search of The Fourth Chord. Es ist immer wieder erstaunlich, wie das Publikum abgeht, wenn SQ auf der Bühne steht. Diese Band live erleben zu dürfen, ist immer ein Vergnügen.

Apropos Vergnügen: Ein besonderes Vergnügen hatte ich bereits vor dem Auftritt: nach langer, langer Zeit habe ich meinen alten Kumpel Wolfgang, ehem. Leader-Sänger der Mushroams aus den 80er und 90er Jahren, mit seinem Sohn Alex wiedergetroffen. Hallo Wolfgang, schön Dich wiedergesehen zu haben.

Status war 2009 die fleißigste britische Band.

11.12.2009 Uriah Heep in der Music Hall Worpswede

Nachdem im Oktober eine Band unterwegs war, die schon über 40 Jahre auf der Bühne zuhause ist, nun eine Band, die in diesem Jahr zur "Celebration - The 40th Anniversary Tour unterwegs ist: Uriah Heep.

Erstaunlich, dass diese Band, die wohl genauso viele Bandumbesetzung wie Bühnenjahre hinter sich hat, noch unterwegs ist. Keine der heutigen Castingsbands wird dies wiederholen können.

Mick BoxTrevor BolderDie letzte Umbesetzung im Januar 2007: Lee Kerslake räumt aus gesundheitlichen Gründen den Platz an der Schießbude. Somit ist neben Mick Box als letztes Gründungsmitglied das beinahe Urgestein Trevor Bolder nur noch dabei. On Keyboards Phil Lanzon und Sänger Bernie Shaw kann man auch zur alten Garde zählen, da sie auch schon viele Jahre dabei sind. Und Drummer Russel Gilbrook fügt sich super ein.

Bekannte Titel wie
July Morning, Gypsy, Return To Fantasy und Easy Livin' nebst neueren vom aktuellen Album bringen die Hall zum Kochen. Grad bei den Klassikern konnte das zahlreiche Publikum mitsingen. Verblüffend, wie sich das Publikum zusammensetzte: von grauhaarigen Altrockern bis hin zu jungen Wilden, die Heep eigentlich nur durch das Elternhaus kennen dürften.

Wermutstropfen: nach rund 90 Minuten und einer einzigen Zugabe, nämlich DER Heepest Hit
Lady In Black war Schluss.

Ich hoffe, dass Uriah Heep auch noch die 50 voll bekommt und spätestens dann wiederkommt.

 

26.12.2009 Oldie Night im Pier 2

Ein nicht ausverkauftes Event in einem Veranstaltungsort für rund 3000 Personen, eine Garderobe wie in einer Eckkneipe. Aufgereiht wie für eine Polonaise warten wir darauf, dass die Garderobe abgegeben werden kann. 25 Minuten für diese Aktion und hinter uns noch eine gewaltige wartende Menschenmenge. Fängt ja gut an.

Zu den Bands an diesem Abend:

Ohio Express - den 45 minütigen Auftritt hätte man auf 15 Minuten reduzieren können. Bis auf wenige Titel, die man Ohio Express zuordnen kann, nur Cover-Scheiß. Sorry. Aber wenn man eine 60er Jahre Oldie-Band hören darf, dann will man auch deren Musik. Zudem hatte die Technik versagt. Erst die Gitarre des Lead-Sängers, der seine Gitarre mit dem einzig übrig gebliebenen Original, Douglas Grassel, getauscht hat. Bald stand Douglas einige Zeit ohne Instrument auf der Bühne, da die Technik die Gitarre reparieren musste. Letztlich war das nix!

Rubettes feat. Bill Hurd - ein Bill Hurd macht keine Rubettes. Nachdem wir bei der Oldie Night in Emden die Band Rubettes feat. Alan Williams (RfAW) bewundern durften, sind die Rubettes feat. Bill Hurd (RfBH) nur ein müder Abklatsch. Zwar ist die engelsgleiche Stimme von George Bird nah an der Stimmhöhe eines Alan Williams, aber wer Rubettes-Hits erwartet hatte, wurde bitter enttäuscht. Nach
Tonight gleich der erste Cover-Mist The Lion Sleeps Tonight. Gut gesungen, aber nix Rubettes. Lag es am Gerichtsurteil, dass RfBH kaum Rubettes-Hits spielen dürfen, oder an Tantiemen, die zu zahlen gewesen wären? Egal, auch das war nix.

Middle Of The Road - besser Middle Of The Road feat. Sally Carr. Langsam nahm die Oldie Night Fahrt auf. Mit den Hits Chirpy Chirpy Cheep Cheep, Tweedle Dee Tweedle Dum, Sacramento, Buttoms Up u.v.m. sang sich Sally Carr in die Herzen der Fans. Welch kraftvolle Stimme der smarten Sally. Schade um die Streitigkeiten mit Middle Of The Road - Happy to be Back, dem eigentlichen Original.

Dozy, Beaky, Mick & Tich - Stimmung!! Kein Wunder, denn mit
Hold Tight, Hideaway, Save Me, Zabadak, Bend It!, The Legend Of Xanadu, Last Night In Soho u.v.m. kam grad richtig Partymusik auf, bevor das Publikum eingeschlafen ist. Dave Dee wäre stolz auf seine Mitmannen gewesen. Leider fehlte mir You've Got Me On The Run. Machte aber nichts, es war endlich ein Highlight einer bisher müden Show, auch wenn DBM&T wenige Cover-Stücke mit einbrachten. Zum ersten Mal verlangt das Publikum Zugabe!

T. Rex - GlamRock!!! Technikfehler. Beim Anschließen der Monitore wurde ein Kabel vergessen, und so blieb ein Monitor für die Backgroundsängerinnen stumm. Fehler beseitigt und los! Nun geht es zur Sache mit den bekannten Stücken wie
Hot Love, Get It On, Jeepster, Telegram Sam, Metal Guru, Children Of The Revolution, Solid Gold Easy Action u.v.m. Nach 65 Minuten, und damit rund 20 Minuten länger als die anderen Bands, dann als Zugabe 20th Century Boy. Mann, war das ein Auftritt. Kann dies noch gesteigert werden?

Bay City Rollers - die dritten Vertreter der Bubblegum Music.
Its A Game, Yesterday's Hero, Saturday Night, um nur wenige der Hits zu nennen, und die langsam sich leerende Halle ging mit. Auch hier schlug der Technkikteufel zu. Als die Band eine schottische Weise spielen wollte, machte die elektrische Geige nicht mehr mit. Nachdem ein Anschlußkabel getauscht wurde, war die Geige zu hören, aber nur für kurze Zeit, dann war sie wieder stumm. Profihaft einfach weiter im Programm, doch war nach nur rund 30 Minuten Schluss, Aus, Ende und das ohne Zugabe.

Nun noch einen Absacker in flüssiger Form. Pustekuchen. Es wurden keine Getränke mehr ausgeschenkt. Was für ein erbärmliches Bild für einen Veranstaltungsort. Theken zu, Bühne abgesperrt, also ab zur Garderobe und nach Hause. Ein schwacher Trost: die Oldie Night ging von 20 Uhr bis ca. 01:30 Uhr, eine schön lange Zeit,

 

02.01.2010 Excalibur - A Celtic Rock Opera

Was schenkt man sich, wenn die Wünsche, die man hat, nicht zu erfüllen sind? Dabei geht es nicht um materielle Dinge. Egal, jedenfalls schenkt man sich u. a. Eintrittskarten. So auch Karten für Excalibur - A Celtic Rock Opera. Doch was kann man sich daruter vorstellen? Vorbehaltlos hin und antesten.

Bremen war unter einer mehr oder weniger dicken Schneeschicht versunken, also per ÖPNV zur Stadthalle, äh, AWD Dome, nee auch nicht mehr seit Jahresende, Bremen-Arena!! Der Einlass ging schnell über die Bühne, schnell noch wat trinken und dann ab zu den Plätzen. Punkt 20 Uhr ging es los. Es wurde die Geschichte um Excalibur, dem magischen Schwert aus der Sage König Artus erzählt. Die Bühne war an der Frontseite aufgebaut wie ein liegendes Schwert. Neben dem Erzähler viele Musiker, Akrobatik und Stelzenläufer.

Bei den Musikern ein who is who: Mitglieder von Supertramp, Jethro Tull, Barclay James Harvest, sowie Alan Parsons und Johnny Logan.

Es war einfach gigantisch. Diese Mischung aus Erzählung, Musik und Akrobatik machten zusammen eine tolle Show. Schade nur, das die Halle nur rund zur Hälfte gefüllt war. Dachte bei der Kartenbestellung, dass nur noch Restbestände zu bekommen gewesen wären und ich Mühe hatte, zwei nebeneinander liegende Plätze zu reservieren. Liege ich da sooo falsch?? Jedenfalls war es ein schöner Abend, der Lust auf mehr macht.

Ein paar Links aus der Webseite von Excalibur,
Excalibur.doc Künstler.doc Musikquerschnitt.mp3

23.10.2010 Sweety Glitter wieder in der Music Hall

Nach dem Stadtfest in Delmenhorst wurde es nun mal wieder Zeit, hier in die Gegend zu kommen. Doch die Vorfreude war größer als das, was geboten wurde. Leider!

Es scheint so, als ob der Funke irgendwie  nicht überspringen wollte. Lag es an der ungewöhnlich frühen Zeit, wo das Konzert los ging (21 Uhr), lag es an doch eher lahmen Stücken, liegt es an einem immer noch gelangweilt aussehendem Bassisten. Ich hab schon Sweety rockiger gesehen und gehört, aber dies war ja ein Schmusekonzert. Man verlangt ja nicht ein dreistündiges Feuerwerk, aber dies war eher ein Rohrkrepierer. Freunde, gebt bitte wieder mehr Gas.

 

30.10.2010 Status Quo in Emden

In Erinnerung war die grottenschlechte Gastronomie in der Halle, und so gewaffneten wir und mit Leckerem, um vor und nach dem Konzert Hunger und Durst stillen zu können. Auch an diesem Abend gingen die Getränkestände hoffnungslos unter.

Als Vorgruppe oder Neudeutsch Support war Spider Murphy Gang dabei. Klar wurden die Hits Skandal im Sperrbezik, Schickeria und Ich schau Dich an gespielt. Und wie immer stellt sich die Frage: wozu eine Vorgruppe? Schnell die Anlage von Spider Murphy von der Bühne, traditionell den Bühnenteppich saugen, Licht aus - Spots an: Quo ist dran.

Wie immer legen sie los wie die Feuerwehr, und das nach fast 50 Jahren auf der Bühne. Hoffentlich bleibt uns SQ noch lange erhalten.

 

16.11.2010 Ein Buch wird vorgestellt

Was soll schon dolles dabei sein? Tja, das Buch Schlag auf Schlag - Die Bremer Rock- und Beatszene 1954-1968 handelt von eben Bremens Beat-Szene der 50er und 60er Jahre. Anekdoten von Bands, Zeitzeugen wurden befragt, Fotos beschafft. Mit dem Meisenfrei wurde wohl auch ein würdiger Ort befunden, um dieses Buch zu präsentieren. Vielleicht wäre die Lila Eule ein noch denkwürdigerer Ort gewesen.

Im Meisenfrei tummelte sich reichlich Bremer Beatgeschichte (sorry an Alle, die hier nicht erwähnt werden): Gerd "Jerry" Adamowsky (Yankees), Wilhelm "Willy" Eck (Yankees), Heinz-Dieter "Hascha" Hashagen (Yankees, Mushroams), Jürgen "Gunnie" Weber (Mushroams), Wolfgang Preuschoff (Mushroams) in der Nähe der Bühne. Frank Rosemann (Happy Times), Uwe Hemken (Happy Times/BLAX), Harald Bulmahn (Beathovens, BLAX), Herbert Küster (Yankees, Germans), Gerd Böttcher (größte Yankees-Sammlung) und Rüdiger (Number One Band) im hinteren Bereich der Meise.

Für die musikalische Untermahlung sorgten unsere Freunde von Larry & The Handjive.

Irre, wenn ich bedenke, wen ich in den fast 30 Jahren Bremer Musikszenekennenlernen durfte. Es war wie ein Familientreffen.

 

18.12.2010 Oldie Night in Halle 7

Ankündigung OldienightRubettes feat Bill HurtWie schon die Oldie Night im Pier 2: Ein nicht ausverkauftes Event, da fragt man sich doch, warum der Umzug vom Pier 2 in die Halle 7? Lag es am Wetter? Lag es an den Eintrittspreisen? Keine Ahnung. Jedenfalls war die Halle 7 vielleicht zur Hälfte "gefüllt". Und gleich vor Beginn eine schlechte Nachricht: Sailor musste aus Krankheitsgründen absagen. Und von den Searchers keine Rede.

Zu den Bands an diesem Abend:

Rubettes feat. Bill Hurd machten den Anfang. Noch immer ist zwar die Stimme des George Bird faszinierend, aber ein Kracher sind die Rubettes um Bill Hurd nicht mehr. Wieder 
Tonight, wieder The Lion Sleeps Tonight. Schade, dass die Oldie Night so beginnt. Die Band kam wenigstens nach dem kurzen Auftritt vor die Bühne, um Autogramme zu geben und damit Werbung für die grad erschiene CD.

Dschinghis Khan - um Wolle Petry anzubringen: Müll, Müll, Sondermüll! Mindestens Halbplayback, mit vier Leutchen auf der Bühne, weil wohl die Tanztruppe Legacy of Genghis Khan an dem Abend was Besseres zu tun hatte. Mikro des Sängers beim ersten Stück abgeschaltet - was aber auch nicht weiter auffiel. Lichtblick: der Tänzer Igei, der durch Beweglichkeit etwas Leben auf die Bühne brachte. Die beiden Frauen sollten langsam überlegen, ob sie nicht Bühnenoutfit gegen Schiesser Feinripp, hautfarben, mit Zwickel eintauschen sollten. Absolute Frechheit: nachdem das Publikum mit wenigen Stücken genervt wurde, kam der ganze Mist als Medley noch einmal. Was für eine besch... bescheidene Darbietung.

Tim Corwin's Ohio Express war als Ersatz für Sailor eingesprungen. Mehr braucht man hierüber nicht verlieren. Doch!!! - Sänger Tim Corwin hatte heute keine Probleme mit seiner Guitarre, s. d. Douglas Grassel die ganze Zeit über ein Instrument in den Händen halten durfte.

Middle Of The Road feat. Sally Carr. Auch in diesem Jahr nahm die Oldie Night spät Fahrt auf. Mit den Hits Chirpy Chirpy Cheep Cheep, Tweedle Dee Tweedle Dum, Sacramento brachte Sally Carr zwar nicht die Halle zum Kochen, aber trotzdem Besser als alles Andere vorher. Wie bescheiden man doch an so einem Abend wird.

Dozy, Beaky, Mick & Tich - Stimmung!! Im Rückblick auf diesen Oldieabend der Kracher. Wieder mit
Hold Tight, Hideaway, Save Me, Zabadak, Bend It!, The Legend Of Xanadu, Last Night In Soho u.v.m. und einem speziellen Gruß an Dave Dee, der am 17.12. eigentlich Geburtstag hätte feiern dürfen. Auch wenn sie von Beatles gecovert haben, aber dies hätte ruhig länger gehen dürfen. DBM&T waren an diesem Abend einsame Spitze.

Die Halle leerte sich merklich, wohl weil die richtige Partystimmung leider nicht aufkam oder viele den letzten Bus vor Mitternacht nehmen wollten.

Herman's Hermits als Highlight. Gespielt wurden zwar There's A Kind Of Hush, Something's Happening und natürlich No Milk Today, aber I'm Henry VIII I Am oder Mrs. Brown You've Got A Lovely Daughter wurden nicht gespielt. Schade. Dafür stand die Band nach dem kurzen Auftritt auch vor der Bühne, um am Stand verkaufte CDs mit Autogramm zu versehen.


Für den lezten Bus zu spät, für den Nachtbus zu früh wurden wir in die Dunkelheit und Kälte der Nacht entlassen und überlegen uns, ob wir uns die Oldie Night 2011 in Bremen noch einmal antun.

Wer Lust hat von den Namen her geile Oldiebands zu erleben: 14.05.2011 auf Schalke! Lt. Ankündigung u. a. Sweet, Boney M., Slade, Equals, Smokie, Rubettes feat. Alan, Lords, John Kincade und Shakin' Stevens. 

 

15.04.2011 Uriah Heep in der Music Hall

War Heep Ende 2009 doch aus besonderem Anlaß unterwegs, so war jetzt "nur" Rock vom Feinsten angesagt. Bei einer Band, die schon über 40 Jahre unterwegs ist, braucht man nicht mehr viel zu schreiben. Wieder wurden alle Hits aber auch Stücke der aktuellen CD gespielt. Mit Lady In Black war der eigentliche Auftritt zu Ende, doch auch der Zugabenteil hatte es in sich. Schade, dass sich nicht so viele Fans zusammengefunden hatten, denn die Hall bliebt relativ leer. Lag vielleicht daran, dass der Auftritt auf einem Freitag statt fand. 

Die Vorfreude auf das nächste Großereigniss steigt:

 

24.06.2011 Open Air in Bremerhaven

In der ersten Ankündigung war der Termin 18.06. vorgesehen. Wär schöner gewesen, da Samstag, als dieser Freitag. Aber Status wurde von Thomas Gottschalk für die Sendung Wetten dass eingeladen. Dafür ist aber das Programm erweitert worden: neben Golden Earring und Status Quo ist auch BAP dabei. Und gleich noch eine weitere Verlegung: statt Open Air nun Hallenspektakel.

Fast pünktlich zum Einlass kamen wir auf dem Parkplatz an, und es stand bereits eine Warteschlange von ca. 200 Metern Länge. Au Backe, dachten wir, dat wird ja dauern, bis wir drin sind. Aber nix da, so zügig wie wir in der Stadthalle waren, unglaublich. Mehr über den Abend jetzt von Onkel Dirk:


 Bericht von Radio Bremen vom 25.06.2011

Golden Earring war voll in Ordnung. Wohl auch, weil man da zu wenige Titel kennt. Äh, eigentlich nur einen. BAP musste nicht sein, dafür hätte Golden Earring länger spielen können. Hauptact ganz klar: Status Quo. Natürlich wie immer die größten Hits, hier und da mal Stücke der neuen CD Quid Pro Quo, wie Rock'n'Roll 'n' You. Mehr muss man nicht sagen, nur: einfach toll diese Jungs. 

21.10.2011 wingenfelder:Wingenfelder im KuBa

Nachdem vor ca 2 1/2 Jahren die Formation Fury In The Slaughterhouse aufgelöst wurde, sind die beiden Frontmänner Kai und Thorsten auf neuen Pfaden unterwegs.

Tourstart für diese Tour "Besser zu zweit" war hier im Kulturbahnhof Vegesack. Vor ausverkauftem Haus brachten w:W ungewohnt deutschsprachige Titel. Man musste sich gewaltig  umgewöhnen und Abschied von den guten Fury-Hits nehmen. Naja, zum Glück nicht so ganz, denn das dritte Stück war Radio Orchid, wenn auch anderes arrangiert. Zwischen den neuen Titeln wurden dann auch noch Won't Forget These Days, Time To Wonder und Trapped Today Trapped Tomorrow "eingebaut".

Es passte noch nicht alles zusammen, einige Knacker über die Gitarrenkabel, Thorsten hat einen Songtext vergessen, aber es war toll, weil eben live. Besser als die allzu perfekte Sch... von CD/Band/oder anderen Hilfsmitteln. Nach knapp 2 Stunden war der eigentliche Auftritt vorbei, dann mussten sie zu drei Zugabenteilen noch mal auf die Bühne zurück. So war nach rund 2 1/2 Stunden dann Schluss.

Es ist toll, dass die beiden Wingenfelder unterwegs sind. Die neuen Titel regen teilweise zum Nachdenken an
, aber ob diese Art Musik bei den eingefleischten Fans wirklich ankommt, muss man sehen.

Jedenfalls kommen w:W aufgrund der gewaltigen Nachfrage im Frühjahr 2012 nach Bremen zurück. 

29.10.2011 Beat-Club and friends

Kurz vor dem Ende von BLAX (The Beat goes on) wurden sie noch einmal von Radio Bremen zum Beat Club eingeladen. Da ich mir nicht sicher war, ob das Filmen während der Veranstaltung erlaubt ist, habe ich mir die persönliche Genehmigung von Uschi Nerke geholt.

Vor 19 Uhr, dem Termin für den Einlass, stand bereits eine lange Schlange vor der Eingangstür und wartete geduldig auf das Öffnen der Tore. Zum Glück kannten wir in den vordersten Reihen einige Fans, s. d. uns das Hintenanstellen erspart blieb und wir somit Chance auf einen guten Platz hatten. So kam es dann auch, Außenplatz zum Mittelgang, mein Filmvorhaben konnte beginnen.

Gegen 20 Uhr ging es dann mit viel Erwartung dann los. CamCorder an, Einleitung filmen und wie abgesprochen kam BLAX auch als erste Band auf die Bühne. Ein Drehbuch hätte es nicht passender machen können. Nach guten 30 Minuten und Stairway To Heaven als Zugabe war BLAX dann durch und mein Film in der Tasche.

Als nächstes kamen zwei Joungster auf die Bühne, die den John Lennon Talent Award gewonnen haben. Mit teilweise frechen Texten (abgefüllte Zeugen Jehovas) zeigten sie, dass die deutsche Musikkultur weiterlebt.

Danach wohl das Highlight des Abends: Andy Fairweather-Low. Ex-Frontmann von Amen Corner und war "mitverantwortlich" für Titel wie (If Paradise Is) Half As Nice, Hello Suzie und natürlich Bend Me, Shape Me.  Aber was Andy zeigte, war wahre Meisterkunst an der Gitarre. Er zählt nicht zu Unrecht zu den Besten seines Faches.

Den Abschluß machte Rob Tognoni mit Blues Rock, was allerdings zum vorher Gezeigten nicht paßte. Die ersten im Publikum gingen dann auch schon vor dem eigentlichen Ende, s. d. Rob den Schuß bekam und früher als wohl erwartet aufhören durfte.

Der Abend ging dann mit der Aftershow-Party weiter, diesen Teil haben wir aber nicht mehr mitbekommen.

06.11.2011 Mark Knopfler & Bob Dylan in Hannover

Zwei Größen der Musikgeschichte auf einer Bühne, da heißt es hin fahren. Da die 96er ihr Sonntagsspiel vor heimischer Kulisse hatten, bin ich nicht der Empfehlung des Navi gefolgt und gleich von der A7 auf die A37 gefahren. Kurzer Umweg von wenigen km (auf der A7 bleiben bis Abfahrt 59), dann auf die A37 und Glück, alles leer. Das Parkleitsystem führte dann zielgenau zum Parkhaus. Aussteigen, Parkmarke ziehen und ab zur TUI Arena. Zum Veranstaltungsort: kulinarische Ergüsse erwartet man nicht, aber Fischbrötchen für 4 Euronen oder eine stinknormale Frikadelle für 3 Mücken ist schon happig. Erinnert so ein wenig an die Futterbude in der Stadthalle Emden. War genau so bescheiden.

Pünktlich um 19:30 Uhr ging es los. Wer jetzt allerdings hoffte, dass ein Dire Straits-Feuerwerk abgebrannt wird, wurde wohl enttäuscht. Mark Knopfler ist mehr dem Folk verfallen. Sehr melodisch, und was der Kerl aus dem Pressholz heraus holt ist der Wahnsinn. Egal ob Akustik, Fender oder Gibson, er ist ein wahrer Künstler an der Gitarre. Mit Flöte/Querflöte, Bass (nicht Bassgitarre), Banjo und Geige und Schlagzeug war auf der Bühne richtig was los. Mit dem einzigen Straits-Titel So Far Away ging der erste Teil des Abends bereits nach ca. 70 Minuten zu Ende.
Kurze Umbaupause, und ca. 15 Minuten später ging es mit Bob Dylan weiter.
Man hat schon einiges über die Tour gelesen, und leider bestätigte es sich auch an diesem Abend. Bob sang mit einer
veränderten, künstlich wirkenden, rauhen Stimme. In einigen Passagen war von Bob eine viel sanftere Stimme zu hören. Für ein paar Stücke zu Anfang spielte Mark noch die Sologitarre, für meinen Geschmack viel zu laut ausgesteuert. Das Gebrülle von Bob ging dann weiter, und so verließen die ersten Leute das Konzert. Stücke wie Don't Think Twice It's All Right oder Like A Rolling Stone konnte man erahnen, am Sound erkennen konnte man es nicht. Auch das war als Kommentar zu lesen. Jedenfalls zum Ende des Konzerts waren wohl ca. 50%, also rund 5000 Leute, nicht mehr in der Halle. Wobei ich nicht weiß, ob es daran lag, dass das Konzert auf einem Sonntag statt fand oder weil Bob Dylan stimmlich nicht überzeugen konnte.

Der Heimweg gestaltete sich eher ruhig, kaum Wartezeit im Parkhaus (hier wurde die Parkmarke kontrolliert und eingezogen), etwas dichterer Verkehr auf dem Messeschnellweg, aber A7 und A27 waren frei. Und trotz Nebelfelder war ich in 80 Minuten wieder in Bremen.

21.01.2012 One Night Of Queen im Pier 2

Kurzer Rückblick: Im November 2011 jährte sich zum 20. Mal der Todestag von Freddie. Und Gary Mullen & The Works hatte die grosse Ehre, am diesem besonderen Tag mit der Show One Night Of Queen in Montreux dabei sein zu dürfen.
Kurz vor 19 Uhr machte der liebe Gott mit einem Blitz und Donner darauf aufmerksam, dass ich los durfte zum Pier 2. Die wenigen km dort hin waren schnell abgefahren, kein Stau. Sehr merkwürdig. Parkplatz schnell gefunden, kaum Warteschlange vor dem Eingang. Schon wieder merkwürdig. Abendkasse ar noch geöffnet, sollte es unheimlich leer sein im Pier? Der Eingangsbereich wurde mal wieder umgebaut, gleich hinter dem Eingang und der Kartenkontrolle die Garderobe. Dort ackerte EINER!, da ich die Show sehen wollte, entschied ich michh für Jacke mitnehmen. Ab über die Treppe zum oberen Rang. Dort war der Sitzplatzbereich abgesperrt, die restlichen Gänge mit Stühlen ausgestattet. Blick nach unten, auch alles bestuhlt. Oh Backe, eine Queen-Show, und alle sollten sitzen? Da hier unten um kurz nach 19 Uhr viele Reihen leer waren, war die Platzwahl kein Problem. Aber bis zum Beginn um 20 Uhr sollten sich Reihen füllen. Nicht ausverkauft, aber gut besucht.
Pünktlich ging es los, und schon nach kurzer Zeit war keiner mehr auf seinem Stuhl. Die Musik von Queen begeistert noch heute, egal ob die Alten oder die Jungen. Von frühen Queen-Zeiten wie Killer Queen oder Fat Bottomed Girl über Tie Your Mother Down und Under Pressure zu Radio GaGa, Hammer To Fall und A Kind Of Magic.
Der Abschluss wie das Original mit Bohemian Rhapsody, We Will Rock You, We Are The Champions und God Save The Queen. Neben Gary Mullen konnte auch David Brockett überzeugen. Brian Mays Red Special zu besitzen ist eine Sache, mit dem Nachbau der wohl bekanntesten Gitarre auch umzugehen eine andere. Und David kann es.
Ein Queen-Fan hat diese Show in Hamburg gesehn und meinte, dass dies hier in Bremen um Längen besser gewesen wär. Auch das Publikum wär viel früher aufgewacht.
Vielleicht ein gutes Zeichen, dass wir diese Show noch ein paar Mal nach Bremen bekommen.

16.07.2012 Jon Lord gestorben

Die Musikwelt beklagt wieder einen Verlust. Jon Lord ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Jon spielte u. a. bei Deep Purple und bei Whitesnkae. Wir werden an Dich denken, wenn Deep Purple im November in Bremen gastiert.

03.11.2012 40 Jahre Musikladen

Mit gemischten Gefühlen bin ich hin, ja Peter Kent, ja Alvin Stardust, ja Boney M., jaja Rubettes, jajaja Sweety Glitter - so meine persönliche Vorliebe. Aber es sollte an dem Abend anders kommen.
Bereits gegen 17 Uhr fanden sich die ersten Fans ein, um dann um 19 Uhr einen begehrten Platz zu bekommen. Echte Fans sind hart im Nehmen. Aber auch nach 19 Uhr waren gute Plätze frei. Wenn möglich in die erste Reihe war nicht so ein toller Einfall, da genau da die Akustik besch... war. Etwas weiter weg war's toll. Alles geht eben nicht, entweder gut sehen oder gut hören.
Die Leute wurden mit Musikladen-Clips in Stimmung gebracht, die auf sämtlichen Monitoren im Aladin und Tivoli liefen. Den Anfang machte Sweety Glitter, ohne Ankündigung, ohne Vorstellung. Nach wenigen Stücken sind sie wieder runter.
Dann kam Alvin Sturdust, den wir schon mal in der Meise erleben durften. Nach einer geschätzten halben Stunde war sein Programm abgespult. Kurze Pause.
Mit Peter Kent kam dann derjenige, auf den ich persönlich am ehesten verzichten hätte können. Schnell war sein Pulver mit It's A Real Good Feeling und Stop & Go verschossen. Nach ca. 15 Minuten zog er von Dannen. Wieder kurze Pause, die von Sweety genutzt wurde, um das Publikum bei Laune zu halten.
Als nächstes The Rubettes, oder besser The Rubettes feat. Alan Williams. Mit Routine einige Hits präsentiert und wohl keine 45 Minuten auf der Bühne.
Bei dem Tempo hätten wir alle locker den 22 Uhr Bus Richtung Innenstadt nehmen können.
In dieser Pause wurden die Macher des Musikladens auf die Bühne geholt: Manfred Sexauer, der mit seinen über 80 Jahren knackig aussah und seine noch immer reizende Assistentin Uschi Nerke, daneben die Frau, die die Musikladen-Stars einkleiden durfte: Evelyn Frisinger.
Nu aber Boney M. feat. Liz Mitchell, die gleich mit einem Solo ohne instrumentaler Unterstützung ihre Stimme erklingen ließ. Was für ein Start. Danach kamen als Backgroundsänger ihre Schwester und ein Tänzer a la Bobby auf die Bühne. Gespielt wurden fast alle Boney M.-Hits und das Aladin kam in Schwung. Liz Mitchell war eindeutig der Knaller des Abends.
Den Abschluss des Liveacts machten dann Sweety Glitter & The Sweethearts. Die Glam-Rock-Band aus Braunschweig konnte bestimmt neue Fans gewinnen. Sichtlich glücklich mal wieder in Bremen sein zu dürfen verabschiedete sich Sweety von seinen Fans.
Die anschließende Disko schenkten sich die meisten Leute, s. d. das ausverkaufte und mit 1800 Besuchern gefüllte Aladin sich schnell leerte. Naja, nicht wirklich, denn neues feierfreudiges Volk mischte sich unter die Leute.

Led Zeppelin Celebration Day

Werbung für eine CD? Mag ja jemand annehmen, doch ich meine, es ist eine Empfehlung für alle Altrocker. Das legendäre Zusammentreffen der Gruppe im Jahr 2007 war so erstaunlich und unerwartet, dass es wohl in die Geschichte eingehen wird. 20 Mio.!!! Ticketanfragen, 18.000 Fans, die in London live dabei sein durften. Und eben für die, die keine Karte ergattert haben, nun ein Set bestehend aus 2 CDs und einer Blu-Ray. TV an, BR-Player an, Scheibe rein und wenn möglich das Ganze über den Receiver laufen lassen. Dreht die Boxen auf und abhotten.

16.11.2012 Deep Purple in Halle 7

Ob Jon Lord von oben zusieht? Wenn ja, wird er sich über eine fast halbleere Halle 7 geärgert haben. Mit EDGUY hatte Deep Purple eine Vorgruppe, die zum Stil passte und das Publikum auf Temperatur bringen sollte. Angeblich schon 20 Jahre selbst unterwegs, scheint EDGUY aber nur den eingefleischten Hard Rock-Fans bekannt zu sein.

Deep Purple spielte einige neue Stücke der CD, die im nächsten Jahr heraus kommen soll, aber auch ältere und nicht so bekannte Stücke. Klasse Idee war es, dass auf der Bühne einige kleine CamCorder angebracht waren. So wurde auf Monitor das Geschehen auf der Bühne gezeigt, so als ob man selbst mit drauf wäre. Ian Paice, einzig verbliebenes Gründungsmitglied, zeigte uns sein Können mit einem Solo und auf eben dem Monitor konnte man sehen, wie konzentriert er dabei zu Werke ging. Gegen Ende des Auftritts dann endlich DER größte Hit der Band: Smoke On The Water. Als Zugabe dann noch Black Night, leider nicht Child In Time oder Hush. Toll, endlich mal wieder eine große Band in Bremen sehen und hören zu dürfen.

30.11.2012 Barcley James Harvest im Aladin

Eins meiner ersten Konzerte war: BJH. Der Bereich Aladin war vom Tivoli getrennt, war auch gut so, denn es kamen leider nur wenige Fans. Mag sein, dass nicht bekannt war, das BJH in der Stadt war, denn große Werbung Fehlanzeige, mag sein, dass es etwas ruhig um die Gruppe geworden ist. Wie ich gehört habe, waren es leider keine 300 Fans. Nun denn. Das Konzert war wohl eins der besten, die ich in letzter Zeit besucht habe. Nicht zu vergleichen mit Deep Purple, nicht zu vergleichen mit Status Quo, dafür ist die Musikrichtung einfach zu verschieden. Das Beste wäre: gemütlicher Sessel, guten Rotwein oder mundigen Whiskey im Glas und diese sanfte aber tolle Musik genießen. Das zweite Stück schon Mocking Bird, später dann Victims of  Circumstance. Bleibt die Frage: warum wurde der Schlagzeuger eingesperrt? BJH Schlagzeug

Manche Stücke sind einfach unverwechselbar: die Leadgitarre bei Smoke On The Water, das Schlagzeug bei In The Air Tonight, die Glocke bei Hells Bells, das Keyboard bei Led Zeps Kashmir, so auch die Akustikgitarre bei Hymn, dem ersten Stück der Zugabe. Danach Life Is For Living und nach über zwei Stunden leider auch das Ende des Konzerts.
Schmetterling

08.12.2012 Rammstein-Cover im Aladin

Das Original hab ich nun leider verpasst. Über den Vorverkauf bekam man ja keine Karte mehr, so schnell waren die Konzerte ausverkauft. Ob ich es nun kann oder nicht, aber eine Karte auf dem "Schwarz"markt zu den Preisen (statt ca. 80 € nun locker 250-300 €) sehe ich nicht ein. Schon vor 19 Uhr war Einlass. Die Schlange vor den Aladintüren war heftig lang, unbemerkt war der Eingang (zum Glück für mich) über das Tivoli geöffnet. Schwupp und drin. Zur Show: boah ey, geil. Allein schon, wie Feuerengel den Saal betrat. Mit Fackeln, Deutschlandfahne und der Band im Schlepptau. Rauf auf die Bühne und los. Zweites Stück Sonne. Und mit irrem Tempo sollte es weitergehen. Um nur einige Titel zu nennen: Sehnsucht, Du riechst so gut, Du hast, Bück Dich, Rein Raus, Feuer frei, Pussy, Waidmanns Heil, zu Haifisch mit Schlauchboot durchs Aladin,
Feuerengel
Feuerengel Haifisch  
und immer wieder Pyro, brennende Microständer, Feuersäulen. Lt. Band war der Anfang in Bremen eher verhalten: ca. 300 - 400 Rammstein-Fans im Tivoli, jetzt ausverkauftes Haus Aladin und Tivoli, und im nächsten Jahr zwei aufeinander folgende Termine im Dezember. Nicht mit einem Zugabenteil, nein, nicht mit zwei Zugabenteilen war Schluss, sondern drei waren fällig. Abschluss einer grandiosen Show mit Engel. Wer die Musik von Rammstein mag, der sollte sich diese Cover-Band merken.

13.12.2012 Uriah Heep in der Music Hall

Der Zufall will es, dass ich mal wieder die Internetseite der Music Hall besucht habe und sehe, dass Uriah Heep kommt.  Eine meiner ersten Lieblingsbands. Und wieder war es ein toller Abend. Einiges wurde gespielt, was nicht so oft zu hören ist, gemischt mit neueren Titeln. Schön in Vergangenem schwengeln zu können bei Titeln wie Gypsy, Easy Livin' und natürlich Lady In Black.

01.2013 Uschi Nerke sagt Tschüß

Mit großer Überraschung hörte ich im Beat Club auf Radio Bremen/Bremen Eins, dass unsere Uschi aufhören (siehe auch Bremer Anzeiger / Weser Report) wird. Plötzlich und unerwartet. Zum Glück gab es bei Radio Bremen die Gelegenheit, sich von Uschi verabschieden zu können.
Klar, dass ich mir diese Chance nicht entgehen ließ, um noch einen Gruß abzustauben:
Uschi Nerke grüßt BLAX Fans
Ich wünsche Dir alles Gute für die Zukunft, hoffentlich sehen wir uns bei irgendeiner Veranstaltung wieder.

20.02.2013 A spectacular Night of Queen

Zu den Platten, die auf Feten aufgelegt werden müssen, gehört neben Status Quo und Stones eben auch Queen. Schön, dass nach dem Tod von Freddie Queen nicht in der Versenkung verschwunden ist. Und schön, dass es auch andere gibt, die die Musik von Queen weiterleben lassen. Ob nun One Night Of Queen mit Gary Mullen, das Musical We Will Rock You oder nun A spectacular Night of Queen. Sie haben ein gemeinsam: die Musik einer der besten Rockbands zu interpretieren.
Leider war das Musical Theater nur spärlich besetzt. Aber e
s wurde ein besonderer Abend. Das Besondere an A spectacular Night: ein Orchester auf der Bühne. Aber es passte, es machte Spaß. Die Bewegungen und das Outfit des Rob Comber stimmte, Chris Gregory spielte auf einem Nachbau der legendären Brian May Red Special, jenem wohl berühmtesten Kaminholz. Eventuell DAS Highlight: Barcelona. Ein Titel von Freddie und Montserrat Caballé anläßlich der Olympischen Spiele 1992. Keine Coverband hatte es in seinem Programm, aber hier und heute.
Leider wachte das Publikum erst nach der Pause auf, um dann stehend zu den bekannten Titeln mitzumachen.

08.06.2013 eine Band, eine Stadt, ein Konzert

2008 nahmen sie Abschied von der Bühne. Wingenfelder und Wingenfelder machten ein neues Programm, welches uns zum Tourstart 2011 vorgestellt wurde. Durch Zufall dann  im Ticketservice unter den Top 10 der Eintrag "Fury" Wie Fury? Ja, Fury In The Slaughterhouse zum Klassentreffen in Hannover.

Tolles Wetter, ein wie ich finde unnötiges Vorprogramm mit Revolverheld, Cäthe und ?? (tja, so wichtig waren die Einheizer). Aber dann Fury! Das Programm erinnerte an die Abschiedstour, und das war gut so. Ob Radio Orchid, When I'm Dead And Gone, Time To Wonder und viele geile Stücke mehr. 25.000 begeisterte Fans sangen mit, machten mit und freuten sich, dass es zu diesem Konzert gekommen ist. Mal sehen, ob 2018 wieder ein Auftritt stattfindet - ich bin dabei.

Unschön: jemand mochte meine WhiteLight-Blinker und baute einen davon ab. Mit Motorrad bei Dunkelheit und nicht richtig funktionierendem Blinker auf der Autobahn, war schon Mist.

01.03.2014 Stahlzeit in Bremerhaven

Da Rammstein zur Zeit nicht unterwegs sind, dann "muss" man eben auf Cover-Bands zurück greifen. Nach Feuerengel nun im Vergleich Stahlzeit. Egal, ob Feuerengel oder Stahlzeit, beide Bands bringen die Titel gut rüber. Während des Auftritts wurde bekannt gegeben, dass ein OpenAir vor der Stadthalle geplant sei, Stahlzeit wäre der TopAct. Warten auf diesen Termin, und Hoffnung, doch noch einmal das Original sehen zu dürfen.

02.03.2014 A Spectacular Night Of Queen

Nach gut einem Jahr war die Show wieder in Bremen. Für Queen-Fans ein Muss. Wie vor einem Jahr war die Freude auf der Bühne förmlich zum Greifen. Es macht einfach Spaß, dieser Formation zuzusehen und zuzuhören.

19.09.2014 Albert Hammond in der Music Hall

Wer hätte zu Zeiten von Free Electric Band gedacht, dass Albert Hammond mal nach Worpswede kommt. Grade, weil er sich viele Jahre von der Bühne zurückgezogen hatte. Erst Albert Hammond jr. überzeugt ihn, doch wieder auf Tour zu gehen. Gut, dass Eltern ab und zu mal auf die Kinder hören.
Albert Hammond war in seinem Leben absolut fleißig. Er schrieb wohl an die 1000 Titel, die diverse Interpreten dann vorbringen durften. Kleine Auswahl? The Air That I Breath (Hollies), One Moment In Time (Whitney Houston), When I Need You (Leo Sayer), To All The Girls I've Loved Before (Nelson & Iglesias), I Don't Wanna Lose You (Tina Turner) und viele andere mehr, wie für Art Garfunkel oder Roy Orbison. Und all diese Titel wurden an diesem Abend von diesem großen, kleinen und sympathischen Mann gespielt. Es ist ein ganz großer Moment, bei diesem Konzert dabei gewesen zu sein.

05.02.2015 Queen & Adam Lambert in Hamburg

Bei youtube habe ich Mitschnitte gesehen, da war noch keine Rede von Tour. Um ehrlich zu sein, es gefiel mir nicht sonderlich. Nun der Ticketvorverkauf, und zack, Karte gekauft.

Die o2 World-Halle war leider nicht ausverkauft. Mein Platz war etwas weiter ab bei der Technik, guter Platz zum Sehen, guter Platz zum Hören. Adam Lambert machte nicht den Fehler, einen nie zu erreichenden Freddie Mercury kopieren zu wollen. Stimmlich hätte er es nicht geschafft. Adam zeigte seinen eigenen Stil, Leder mit Nieten, Lederjacke mit Fransen, mal lasiv und tuntig auf der Bühne, aber immer er selbst.

Großer Augenblick, bei dem jeder Queen-Fan weiß, was kommt, Stuhl, Einzelmikro, Akustikgitarre. Brian kommt nach vorn. Er fragt, ob wir ein Stück für einen besonderen Freund zusammen spielen wollen. Und alle stimmen mit ein, bei Love Of My Life. Und dann: auf einer Leinwand über der Bühne wird Freddie eingespielt, die Menge jubelt. Brian hat fast Tränen in den Augen. 

Ganz doll: von der Technik ergattere ich eine Setliste.

28.03.2015 16. Hambührener Rocknacht

Angekündigt wurden Gruppen wie Style, x und Raptors Rampage. Meine Cousine machte den Vorschlag, die Veranstaltung zu besuchen. Ich denke, dass wir aus Gründen der Höflichkeit hier nicht weiter auf den Abend eingehen wollen.

24.04.2015 Manfred Mann's Earth Band im Aladin

Aladin.

21.06.2015 AC/DC in Hannover

AC/DC macht vor der Tour von sich reden. Zum einen gab es das neue Album Rock Or Bust, zum anderen die gesundheitlichen Probleme von Malcom, und dann noch der Mordauftrag, den Drummer Phil Rudd angeblich verbockt haben soll. Egal, eine der besten Rockbands ist auf Welt- und evtl. Abschiedstournee. Mit dem Kartenvorverkauf hatte ich es diesmal besser erwischt, stressfrei Karte geordert, Geld abgedrückt, fertig.
Nach der schlechten Erinnerung an das Messegelände, wo mir vom Mopped der weisse Blinker abhanden gekommen ist und auch weil die Wettervorhersage nichts gutes vermuten ließ, sattelte ich auf vier Räder um.
AC DC HannoverAC DC Hannover
75000 Fans feierten ihre Idole auf dem Messegelände. Natürlich wurde alles gespielt, was mehr oder weniger erwartet wurde. Zum Opening Rock Or Bust, kurz darauf Back in Black, gefolgt von Dirty Deeds Done Dirt Cheap, Thunderstruck, High Voltage, Rock'n'Roll Train, Hells Bells, You Shook Me All Night Long, T.N.T., Highway To Hell und zum Schluss For Those About To Rock.
Die Abfahrt war dann auch nicht so entspannend, viel Stau, bis endlich die A37 und die Auffahrt Richtung Hamburg/Bremen ist Sicht kam. Hier mein Glück: kurz nach Hannover hat es so stark gepieselt, dass ich nun froh war im Auto sitzen zu dürfen. Das miese Wetter hatte sich bis Verden gehalten, s. d. ich bis auf die Knochen nass geworden wäre.

04.07.2015 OpenAir in Bremerhaven mit Stahlzeit

Stahlzeit BremerhavenStahlzeit Bremerhaven
Auch heute spielte das Wetter nicht unbedingt mit. Grad auf dem Parkplatz angekommen, fing es an zu regnen. Der Veranstalter bot  Einmal-Regencapes an, die von vielen gern angenommen wurden. Der Regen bzw das Gewitter rund um Bremerhaven hielt keinen ab, mit der Musik von Rammstein abzuhotten. Die großen Titel der Deutschen Rockband wurden mit viel Pyro zelebriert: Amerika, Benzin, Bestrafe mich, Du hast, Mutter, Bück dich, Laichzeit, Pussy, Sonne, Weisses Fleisch, Du riechst so gut u.v.m. und zum Schluss Engel. Leider war da die Musik zu besch... ausgesteuert, dass aus den Boxen mehr Krach als Gesang und Instumente heraus kam. Nervig war auch das Pogo-Geschubse ohne Rücksicht auf andere Leute. Hier hätte die Security besser eingreifen dürfen. Trotzdem ein toller Abend. Und ab ca. 23 Uhr konnten dann auch die Besucher des Abi-Balls ihre Musik in der Eislaufhalle hören.

18.07.2015 Status Quo in Braunschweig

OpenAir.

24.04.2015 Manfred Mann's Earth Band in Celle

Lobetal bedeutet in Celle wohnen, leben und arbeiten für und mit Menschen mit Handicap. Und einmal im Jahr findet hier ein OpenAir statt. Zum 10. OpenAir wurde Manfred Mann mit seiner Earthband eingeladen. Und Manfred Mann rockt die Bühne. Natürlich dabei Blinded By The Light, Davy's On The Road Again, Mighty Quinn, For You u.v.m.  Ob mit oder ohne Handicap - alle Menschen machten zu der tollen Musik mit und fanden den Abend einfach toll.

22.01.2016 One Night Of Queen in Celle

Nun habe ich mein Cousine überredet, mit mir ein Konzert zu besuchen. In der Celler Stadhalle - der Congress Union - war Gary Mullen zu Gast. Leider war mit rund 800 Fans die Halle nur mäßig besucht, dafür hatten wir eine Menge Platz um mitmachen zu können. Gary liefert wie immer eine tolle Show. Natürlich geht nichts über das Original, aber das geht nun seit fast 25 Jahren nicht mehr.

2016 BLAX sagt tschüß

Zwei Auftritte, einer beim Tanz in den Mai, der letzte bei Vatertagsfrühschoppen in der Waldbühne, dann ist Schluß. Aus gesundheitlichen Gründen muss Mushroams-Gründer und BLAX-Frontmann Jochen leider die Gitarre an den Nagel hängen. Ein schönes Bild zum Abschluss, als viele, viele Fans zum Abschied Taschentücher u. ä. winkend in den Himmel streckten. Mein lieber Freund Jochen, vielen Dank für die schönen Jahre, die schöne Musik, die Freude, die ihr verbreitet habt.

26.05.2016 AC/DC Zusatzkonzert in Hamburg

Böse Überraschung im März: Brian Johnson muss auf Anraten seines Arztes von Live-Auftritten Abstand nehmen, sonst droht Taubheit. Kurze Zeit später kursiert das Gerücht, dass der Guns'n'Roses-Frontmann Axl Rose bei AC/DC einsteigen soll. Das soll funktionieren? Und dann startet Axl auf der Bühne sitzend, da sein linkes Bein noch nicht wieder geheilt ist. In Hamburg steht er auf der Bühne, sein Bein nur noch mit einer Schiene gestützt. Das Konzert war mit 46.000 Fans gut gefüllt, aber nicht ausverkauft. Und Axl war kaum auf der Bühne ruig zu halten, trotz Schiene bewegte er sich die ganze Zeit und trabte die Bühne rauf und runter. Und ich war überrascht, wie gut Axl die Sache machte. Er hat nicht den Erkennungswert eines Bon Scott oder Brian Johnson, aber er machte seine Sache richtig gut.

Übel war nach den Konzert das Verlassen des Parkplatzes, es ging rund eine Stunde rein gar nichts. Nach weiteren 30 Minuten war ich dann fast auf der Autobahn, um dann vor und im Elbtunnel noch einmal im Stau zu stehen. Gegen 01:30 h war ich dann endlich zuhause angekommen. Und ein paar Stunden später wartete ja schon das nächste Highlight.

27.05.2016 Queen & Adam Lambert in Köln

Einzige und exklusives Deutschlandkonzert 2016 fand in Köln statt. Das RheinEnergieStadion war leider mit nur 25.000 Fans nicht annähernd halb gefüllt. Warum, ist mir schleierhaft. Schließlich ist Queen heute noch eine absolute Live-Band. Oder lag es am Unwetter, was über der Eifel tobte, Bäume umknicken ließ. Das Gewitter kreiste auch über dem Stadion, zum Glück regnete es "nur", aber im Kölner Bahnhof schlug der Blitz ein. Doch zum Konzert: der Regen macht einem Queen-Fan wenig aus. Die bekannten Songs sind so geil, dass man einfach mitsingen und mitmachen muss.

Und wieder das Highlight des Abends: Brian May mit seiner Akustikgitarre. Zum Love Of My Life wurde mangels Fanmasse nicht so laut mitgesungen wie in Hamburg, aber wieder blendete man Freddie ein, sehr zur Freude aller. Bei Under Pressur wurde ein Bild zu Ehren von David Bowie eingeblendet, der leider im Januar verstarb.